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Horror-Unfall: VW Polo rast frontal in Mercedes und fordert prominentes Todesopfer - „Die Welt steht still“

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Von: Martina Lippl

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olizei und Feuerwehr sind nach einem Verkehrsunfall auf der A3 bei Königswinter (NRW) im Einsatz.
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A3 sind zwei Menschen ums Leben gekommen. © Ralf Klodt/dpa

Zwei Menschen sind bei einem schweren Unfall auf der Autobahn A3 bei Königswinter ums Leben gekommen. Ein Falschfahrer hatte den tödlichen Crash verursacht.

Update vom 3. September: Eine Streife der Autobahnpolizei wollte den Unfall verhindern, den Falschfahrer zu stoppen. Die Polizisten schlossen parallel zum VW Polo auf, versuchten über die Mittelleitplanke Kontakt mit dem Fahrer aufzunehmen. Sie mussten mitansehen, wie der Polo frontal in einen Mercedes krachte. Der Mercedes-Kombi ging nach der Kollision in Flammen auf. Für die Fahrerin kam jede Hilfe zu spät. Sie verbrannte im Wagen. Wie Bild berichtet, hat dieser schreckliche Unfall auf der A3 am 22. August ein prominentes Opfer gefordert. Demnach soll es sich um die Witwe einer Milliardärsfamilie handeln. Die Tote sei ein Mitglied der Unternehmerfamilie Wirtz, die unter anderem Marken wie „Baldessarini“, „Tabac“ und „4711“ vertreibt.

Bild beruft sich auf eine Traueranzeige zum Tod von Hannemarie Wirtz in der Süddeutschen Zeitung, die am 29. August erschien. Darin heißt es über die am 22. August Verstorbene: „Die Welt steht still. Du wurdest aus dem Leben und unserer Mitte gerissen.“ Auch nach Informationen des Kölner Express handelt es sich bei dem Todesopfer um ein „Mitglied der bekannten Parfum-Dynastie Mäurer & Wirtz“.

Unfalldrama auf der A3 - Ersthelfer versuchten Fahrerin noch aus dem Mercedes zu retten

In dem VW Polo saß ein 73 Jahre alter Mann. Auch er starb bei dem Unfall. Nach Berichten der Polizei war der Mann gegen 19.45 Uhr mit seinem Wagen an der Tank- und Rastanlage Sülztal entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn gefahren. Nach etwa 18 Kilometern kollidierte er in seinem VW Polo mit einem Mercedes Kombi (E-Klasse). Bei der Wucht des Aufpralls wurde der Mann aus dem VW Polo geschleudert, das Fahrzeug über die Mittelleitplanke katapultiert. Ersthelfer hatten noch versucht die Fahrerin aus dem Mercedes zu ziehen und das Feuer zu bekämpfen.

Unfall auf der Autobahn A3 fordert zwei Menschenleben - Polizei versuchte Geisterfahrer noch zu stoppen

Erstmeldung vom 22. August: Königswinter - Ein Geisterfahrer auf der Autobahn A3 bei Königswinter verursachte einen schweren Verkehrsunfall. Zwei Menschen sind bei dem Unfall am Samstagabend ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr Sankt Augustin am späten Samstagabend mitteilte, krachte ein Falschfahrer mit seinem Fahrzeug kurz vor der Anschlussstelle Siebengebirge auf der A3 in ein entgegenkommendes Auto. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen über die Mittelleitplanke auf die Fahrbahn Richtung Frankfurt katapultiert und blieb dort auf dem Dach liegen. Der Fahrer wurde bei dem Zusammenprall aus dem Auto geschleudert und lag beim Eintreffen der Feuerwehr neben dem Fahrzeug.

Schrecklicher Unfall auf der Autobahn A3: Auto ging in Flammen auf

Das andere Auto habe dann zu brennen begonnen. Ersthelfer versuchten vergebens das Opfer aus seinem Wagen zu retten und das Feuer zu löschen. Beide Unfallbeteiligten starben noch vor Ort.

Rettungswagen stehen nach einem Verkehrsunfall auf der A3. Bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem Geisterfahrer auf der Autobahn 3 bei Königswinter sind zwei Menschen gestorben.
Rettungswagen stehen nach einem Verkehrsunfall auf der A3. Bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem Geisterfahrer auf der Autobahn 3 bei Königswinter sind zwei Menschen gestorben. © Ralf Klodt/dpa

Tödlicher Unfall auf der A3: Polizei versuchte den Falschfahrer zu stoppen

Die Polizei hatte vergebens versucht mit dem Falschfahrer, über die Leitplanke hinweg Kontakt aufzunehmen, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Kurz vor der Anschlussstelle Siebengebirge im Rhein-Sieg-Kreis stieß der Wagen auf der Überholspur mit dem zweiten Auto zusammen. Die Autobahn wurde in beide Richtungen voll gesperrt. Fahrzeuge wurden abgeleitet. Ersthelfer und Augenzeugen wurden nach Angaben der Feuerwehr Sankt Augustin von Notfallseelsorgern betreut. Ein Rettungshubschrauber mit Einsatzkräften der Feuerwehr suchten noch am Abend an der Autobahn die Randbereiche ab, um auszuschließen, dass weitere Personen in den Unfall verwickelt waren. Mehr als 100 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Sankt Augustin und Königswinter waren auf der Autobahn A3 im Einsatz.(ml) In Bayern rasten zwei junge Männer vor wenigen Tagen mit ihrem BMW gegen einen Baum. Die Bilder zeigen das furchtbare Ausmaß des Crashs.

Ein erst sechs Jahre alter Junge wird von einem Auto angefahren und stirbt kurz darauf im Krankenhaus. Nun ermittelt die Polizei wegen des Verdachts eines illegalen Rennens. Derweil kam es auch auf der A44 zu einem schlimmen Crash - vier Menschen starben.

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