Gay Pride Jerusalem
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Ein ultraorthodoxer Jude hat bei einer Schwulen- und Lesbenparade in Jerusalem sechs Menschen niedergestochen. Zwei der Opfer seien dabei schwer verletzt worden, sagte Polizeisprecher Asi Aharoni am Donnerstag.
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Ein ultraorthodoxer Jude hat bei einer Schwulen- und Lesbenparade in Jerusalem sechs Menschen niedergestochen. Zwei der Opfer seien dabei schwer verletzt worden, sagte Polizeisprecher Asi Aharoni am Donnerstag.
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Ein ultraorthodoxer Jude hat bei einer Schwulen- und Lesbenparade in Jerusalem sechs Menschen niedergestochen. Zwei der Opfer seien dabei schwer verletzt worden, sagte Polizeisprecher Asi Aharoni am Donnerstag.
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Ein ultraorthodoxer Jude hat bei einer Schwulen- und Lesbenparade in Jerusalem sechs Menschen niedergestochen. Zwei der Opfer seien dabei schwer verletzt worden, sagte Polizeisprecher Asi Aharoni am Donnerstag.

Schwulen- und Lesbenparade

Messerattacke: Sechs Verletzte bei Gay Pride Jerusalem

Jerusalem - Ein ultraorthodoxer Jude hat bei einer Schwulen- und Lesbenparade in Jerusalem sechs Menschen niedergestochen.

Zwei der Opfer seien dabei schwer verletzt worden, sagte Polizeisprecher Asi Aharoni am Donnerstag. Dem Angreifer sei es gelungen, trotz massiver Sicherheitsvorkehrungen zu dem Umzug vorzudringen. Er wurde den Angaben zufolge von der Polizei überwältigt und festgenommen.

Der 40 Jahre alte Mann war nach Polizeiangaben schon nach einem ähnlichen Angriff auf die Schwulenparade vor zehn Jahren festgenommen worden. Nach der Attacke 2005 war er zu einer zwölfjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Er war nach Verbüßung von zehn Jahren dieser Strafe vor rund drei Wochen aus dem Gefängnis entlassen worden.

Ultraorthodoxe Gruppen haben gegen die Parade in Jerusalem opponiert, die sie für widerwärtig halten. Zum Schutz der mehreren tausend schwulen und lesbischen Teilnehmer waren mehrere hundert Polizisten und freiwillige Helfer im Einsatz. Die Umzugsroute war bewusst kurz und weit entfernt von den bedeutenden religiösen Zentren für Christentum, Islam und Judentum in Jerusalem gehalten.

2006 hatte es mehrtägige massive Proteste von Ultraorthodoxen gegen den Umzug gegeben. Im vergangenen Jahr hatte der Umzug wegen des Gazakriegs erst im September stattgefunden.

Zu der - deutlich populäreren - Homosexuellenparade in Tel Aviv waren im Juni rund 180 000 Teilnehmer gekommen.

dpa

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