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2010 könnte es weiße Weihnachten geben.

Meteorologen: Weiße Weihnachten sind möglich

Berlin - Die Meteorologen sehen in diesem Jahr sehr gute Chancen für weiße Weihnachten. Zehn Tage vor Heiligabend gehen die Prognosen von einer Schneedecke in ganz Deutschland aus.

“Es könnte nach Jahrzehnten wieder einmal bundesweit mit der gewünschten weißen Pracht am 24. Dezember klappen“, äußerte Karsten Brandt vom privaten Wetterdienst Donnerwetter.de sich optimistisch. Zuletzt waren zu den Jahreswechseln 1995/96 und 1996/97 rund 80 Prozent des Landes weiß. Aus meteorologischer Sicht braucht hierzu nur ein “bisschen Schnee von einem Zentimeter“ die Erde bedecken. Selbst für Regionen wie den Raum Duisburg, wo die Wahrscheinlichkeit normalerweise nur bei 5 Prozent liege, bestehe 2010 eine Schnee-Chance von 20 Prozent, erläuterte Brandt.

Die deutschlandweit größten Hoffnungen auf eine Schneedecke bestehen demnach für den Raum Dresden und für die Achse von Passau bis München mit 80 bis 90 Prozent. Dort liegen die Chancen sonst allgemein bei 50 Prozent. Trotz der guten Aussichten wird dem Meteorologen zufolge der Wunsch auf “die sehr seltenen Traum-Weihnachten, also auch noch Schneeflocken am Heiligabend, wohl kaum in Erfüllung gehen“. Die Wahrscheinlichkeit liege unter zehn Prozent. Eher müsse vorübergehend mit dem sogenannten Weihnachtstauwetter gerechnet werden. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt könne auch Nieselregen auftreten, erklärte Brandt.

Die größten Winter-Irrtümer

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Doch die bis dahin entstandene Schneedecke werde nicht komplett tauen. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) verspricht für die kommende Woche weiteren Schnee. Während im Westen die Temperaturen zwischenzeitlich auf bis zu fünf Grad Celsius steigen können und dort Regen möglich ist, herrscht nach Osten und Süden leichter Dauerfrost, wie aus der DWD-Trendprognose in Offenbach hervorgeht. Bis zum 24. Dezember bleibe “die Entwicklung aber noch unsicher“. Die DWD-Meteorologen erklären: “Unbeständig, nasskalt, wahrscheinlich wieder etwas zurückgehende Temperaturen. Niederschläge dann auch im Westen wieder zunehmend in Schnee übergehend.“

dapd

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