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Die Süßwarenfabrik an der Grenze zu den USA ist aus ungeklärter Ursache explodiert.

Teile des Gebäudes eingestürzt

Ein Toter bei Explosion in Süßwarenfabrik

Mexiko-Stadt - Bei einer schweren Explosion in einer Süßwarenfabrik ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Über 50 Menschen wurden verletzt. Die Bergungsarbeiten dauern an.

Bei einer schweren Explosion in einer Süßwarenfabrik im Norden Mexikos ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Weitere 54 seien verletzt worden, sagte nach Medienangaben der Bürgermeister von Ciudad Juárez im Bundesstaat Chihuahua, Enrique Serrano, am Donnerstagabend (Ortszeit). Die Explosionsursache werde noch untersucht.

Viele der Opfer hätten schwere Brandverletzungen erlitten. 42 Menschen seien am Freitag noch in Krankenhäusern gewesen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft in Chihuahua, Carlos González, der Nachrichtenagentur dpa. Nach unterschiedlichen Medienangaben könnte es ein weiteres Todesopfer geben.

Die Detonation habe Teile des Gebäudes zu Fall gebracht, sagte der Chef des Zivilschutzes in Ciudad Juárez, Fernando Mota, dem Fernsehsender Milenio. Nach dem Löschen des von der Explosion ausgelösten Brandes hätten die Rettungskräfte eine Leiche aus den Trümmern geborgen.

Als Ursache wurde zunächst ein Gasleck vermutet. Die Behörden seien dabei, den Unfall gründlich zu untersuchen, sagte Sprecher González. Die Süßwarenfabrik Blueberry Sunrise in Ciudad Juárez gehört einem US-Unternehmen. Die sogenannten Maquila-Fabriken sind der größte Arbeitgeber in der Region an der Grenze zu den USA. Rund 228 000 Menschen werden dort von der Großindustrie beschäftigt.

dpa

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