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Nach dem Abschuss des Passagierflugzeugs MH17 über dem Osten der Ukraine wollen anonyme Auftraggeber Hinweise auf die Täter erlangen - um jeden Preis. 30 Millionen Dollar Kopfgeld wurden ausgesetzt.

Unbekannter Auftraggeber

MH17: 30 Millionen Dollar Kopfgeld ausgesetzt

Bad Schwartau - Ein Unbekannter bietet offenbar 30 Millionen Dollar für Hinweise auf die Drahtzieher des Flugzeugabschusses über der Ukraine. Wer dahintersteckt, ist bislang unbekannt.

Genau zwei Monate nach dem Abschuss des Flugs MH17 über der Ukraine wollen anonyme Auftraggeber dem Ermittlungserfolg auf die Sprünge helfen. 30 Millionen Dollar Kopfgeld haben sie auf konkrete Hinweise zu den Verantwortlichen des Abschusses des malaysischen Flugzeuges ausgesetzt. Das berichtet am Mittwoch das Wirtschaftsmagazin Capital. Demnach sei ein deutscher Privatermittler der Wirtschaftsfahndung Wifka beauftragt worden, sachdienliche Hinweise zu den Hintergründen des Abschusses zu sammeln und auszuwerten.

Laut Informationen von Bild.de kennt nicht einmal der Privatermittler selbst die Identität seiner Auftraggeber. Diese böten den potentiellen Informanten neben der Rekordsumme von 30 Millionen Dollar auch eine neue Identität. Das Geld sei aktuell in der Schweiz hinterlegt und könne entweder in Zürich oder an einem anderen neutralen Ort ausbezahlt werden.

Bei der Höhe des Kopfgeldes handle es sich um die größte Kopfgeldjagd der Geschichte, berichtet Capital.

Das internationale Ermittlerteam hatte bislang keine Erkenntnisse zu den Drahtziehern des Abschusses von MH17 liefern können. Erst vergangene Woche hatte die niederländische Flugsicherheitsbehörde bekanntgegeben, dass MH17 mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit durch Schüsse zum Absturz gebracht worden ist.

Aktuell stehen die prorussischen Separatisten in der Ukraine im Verdacht, MH17 abgeschossen zu haben.

vin

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