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Die "Haixun 01" sucht nach Flug MH370.

Stammt es von der Boeing?

MH370-Suche: Schiff empfängt Signal

Peking - Den MH370-Suchkräften läuft die Zeit weg: Bald soll die Blackbox ihre letzten Signale senden. Jetzt registriert ein Suchboot ein „pulsierendes Signal“. Heiße Spur oder wieder falscher Alarm?

Kurz vor der erwarteten Funkstille der MH370-Blackbox hat ein chinesisches Suchschiff ein „pulsierendes Signal“ im Indischen Ozean aufgefangen. Die „Haixun 01“ habe das Signal auf der Frequenz 37,5 Kilohertz empfangen, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag. Das chinesische Staatsfernsehen relativierte die Bedeutung des von dem Schiff empfangenen Signals: Es sei noch völlig unklar, ob es von der verschollenen Boeing 777 stammen könnte, sagte ein Moderator des Senders CCTV.

 Malaysia will das Schicksal des vor vier Wochen verschollenen Flugs mit Hilfe eines internationalen Ermittlungsteams klären. Dabei sollen Australien, China, die USA, Großbritannien und Frankreich mitwirken, sagte Verkehrsminister Hishammuddin Hussein in Kuala Lumpur.

Flug MH370: Chronologie einer Suche

Flug MH370: Chronologie einer Suche

Weil die Batterien nur für rund 30 Tage ausreichen, wird die Blackbox vermutlich etwa nach dem 7. April (Montag) nicht mehr senden. Danach dürfte es noch schwerer werden, das Flugzeug zu finden. Die Blackbox könnte helfen, das Mysterium um die verschollene Boeing zu klären. Der orangefarbene Metallbehälter enthält den Flugschreiber, der Daten wie Kurs, Flughöhe oder Tempo registriert. Zudem zeichnet ein Stimmenrekorder Gespräche und Geräusche im Cockpit auf.

Ein chinesisches Militärflugzeug entdeckte am Samstag mehrere weiße Objekte im Indischen Ozean. Die Crew beobachtete die Gegenstände 20 Minuten lang und machte Fotos, wie Xinhua berichtete. Mehrfach hatten Flugzeuge während der einmonatigen Suche verdächtige Gegenstände im Wasser entdeckt. Bislang bargen Schiffe aber keine Flugzeugteile.

Der malaysische Verkehrsminister Hussein sagte, man werde die Suche nach der Boeing 777 weiterführen, ungeachtet der Kosten. „Die Suche reicht über Dollars und Cents hinaus“, sagte er. „Malaysia wird nicht aufhören, nach [Flug] MH370 zu suchen.“ Berichten zufolge handelt es sich um die teuerste Suchaktion in der jüngeren Geschichte des Landes.

Die Maschine mit 239 Menschen an Bord war am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking verschollen und ist vermutlich in den Indischen Ozean gestürzt.

dpa

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