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Von Flug MH370 und den 239 Menschen fehlt seit einem Jahr jede Spur. Von der im Dezember abgestürzten AirAsia-Maschine QZ8501 wurden Wrackteile gefunden.   

Verschwörungstheorie um Flieger

Löst ein Pilot das Rätsel um Flug MH370?

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Kuala Lumpur - Vor fast einem Jahr ist Flug MH370 vom Radar verschwunden. In der Maschine saßen 239 Menschen. Ein Pilot hat eine Ahnung, wo MH370 sein könnte. Eine Verschwörungstheorie.

Die Suche nach dem Wrack der seit fast einem Jahr verschwundenen Maschine von Flug MH370 ist beispiellos. Die Suchexperten seien „vorsichtig optimistisch“, die Boeing 777 zu finden. „Das Gebiet und der Umfang dieser Suche sind zwar gewaltig, aber wir halten daran fest, dieses Flugzeug zu finden“, sagt Teammitglied Scott Mashford der Deutschen Presse-Agentur. Jetzt gibt es eine Verschwörungstheorie aus Großbritannien. Ein erfahrener 777-Pilot erklärt, dass er nach sechsmonatiger Auswertung der MH370-Daten das Rätsel gelöst habe.

Das Schicksal der toten Passagiere habe Simon Hardy nicht losgelassen. Deren Familien und Freunde sollen nun erfahren, was am 8. März 2014 passiert ist.  

War Flug über Insel "emotionaler Abschied" des MH370-Piloten?

Hardys aufwändigen Berechnungen nach habe der Pilot des Flugs MH370 das Flugzeug nicht nach vorgegebener Route gesteuert. Im Gegenteil: Er sei zwischen Malaysia und Thailand hin- und hergeflogen, um die Kontrollstellen zu verwirren. Über diese Verschwörungstheorie berichtet unter anderem das Nachrichtenportal "Daily Mail". Der Pilot habe das Flugzeug absichtlich über die Insel Penang geflogen, was ungewöhnlich sei. Dort habe er die Boeing-Maschine in den Ozean stürzen lassen. Hardy behauptet, es sei ein "letzter emotionaler Abschied" des Malaysia-Airlines-Piloten gewesen. Diese Theorie scheint nicht völlig aus der Luft gegriffen: Denn der Pilot des Geisterfliegers stamme von dieser Insel. Das sei der vielleicht einzige Hinweis auf den Täter, erklärt Simon Hardy dem Nachrichtenportal zufolge.

Hardys Spekulation passt zu dem vermuteten Szenario, das andere Experten entworfen haben. Diese nehmen laut "Bild" an, dass der Pilot seinen Copiloten aus der Kabine geschickt habe, etwa unter dem Vorwand, ihm etwas zu trinken zu holen. Der Pilot könnte sich danach eingeschlossen haben, sich die Sauerstoffmaske aufgesetzt haben und den Druck in der Kabine fallen gelassen haben. Zwölf Minuten hätten sich die Passagiere und Crewmitglieder mit ihren Masken retten können, dann seien sie ins Koma gefallen.

Hardy sei sicher, dass das Flugzeug nicht abgestürzt ist. Er glaubt an eine Landung auf dem Ozean. Dann sei es versunken. 

Flugsicherheitsexperte unterstützt Simon Hardys Theorie

Die Theorie, der Absturz sei ein inszenierter Abschied des Piloten gewesen, unterstützt der britische Flugsicherheitsexperte David Learmount auf der Webseite "flightglobal". Hardys Analysen zufolge soll der Absturzort etwa 100 nautische Seemeilen vom Suchgebiet entfernt liegen, vor der Insel Penang. Das könnte erklären, wieso noch kein Wrackteil aus dem Ozean gezogen wurde.

sah/dpa

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