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Hier glaubte Michael Hübner, Atlantis verortet zu haben.

Spektakuläre Theorie bekommt neue Nahrung

Deutscher will hier Atlantis verortet haben

New York - Hat es Atlantis wirklich gegeben? Das ist nicht unwahrscheinlich. Ein inzwischen verstorbener Deutscher glaubt, die Stadt verortet zu haben: eine spektakuläre Theorie, die nun neue Nahrung bekommt.

Die Legende von Atlantis beschäftigt die Menschheit schon seit Jahrhunderten. Dabei haben viele ein Bild vor Augen: eine glanzvolle Stadt, die komplett von Wasser überspült wurde und tief unter dem Meer liegt.

Dass Atlantis tatsächlich existiert hat, ist nicht so unwahrscheinlich, schließlich schrieb schon der Philosoph Plato darüber. Jetzt widmet sich wieder ein Schriftstück der verschollenen Stadt: das Buch "Meet me in Atlantis" von Mark Adams, dem die New York Post einen ausführlichen Artikel widmet.

Darin ist von mehreren Hypothesen die Rede. "Die überzeugendste auf dem Papier" nennt Adams dabei die eines Deutschen: Michael Hübner, ein Computer-Experte aus Bonn, der 2013 verstorben ist. Schon vor einigen Jahren hat Hübner das Buch "Atlantis?: Ein Indizienbeweis" veröffentlicht und seine Erkenntisse 2008 auf der "Atlantis-Konferenz" in Athen präsentiert. In dem neuen Werk geht Adams nun auch dessen Theorie nach.

Diese mutet spektakulär an: Demnach könnte Atlantis nicht etwa komplett bis heute versunken, sondern vielmehr von einem Tsunami überspült worden sein. Die Überreste könnten demnach an der Küste von Marokko liegen.

Bilder: Hier vermutet ein Deutscher die Atlantis-Überreste

Bilder: Hier vermutete ein Deutscher die Atlantis-Überreste

Hübner hat 51 Variablen auf Basis von Platos Werken gesammelt und ein Computerprogramm damit gefüttert. Die Resultate deuten auf einen Küstenstreifen 100 Meilen südlich der marokkanischen Stadt Marrakesch hin. In der Fotostrecke oben sehen Sie Bilder der möglichen Überreste.

Hübner erzählte Adams dem Bericht zufolge vor seinem Tod, dass er es schwer gehabt hätte, Wissenschaftler für seine Theorie zu begeistern. Vielleicht bekommt sie durch die neue Veröffentlichung Unterstützung. Auch wenn die Marokko-Theorie so gar nicht dem Bild entspricht, was die meisten in ihren Köpfen von Atlantis gemalt hatten ...

lin

 

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