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Militante Palästinenser entkommen israelischem Raketenangriff

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- Gaza/Jerusalem - Militante Palästinenser sind am Dienstag im Süden des Gazastreifens einem israelischen Raketenangriff knapp entkommen. Mindestens zwei Mitglieder der radikal-islamischem HamasBewegung seien in Chan Junis aus einem Auto gesprungen, kurz bevor eine auf ihr Fahrzeug abgefeuerte Rakete explodiert sei, berichteten palästinensischen Augenzeugen. Eine israelische Hubschrauberbesatzung habe die Rakete auf das Fahrzeug geschossen, das ausgebrannt sei. Die israelische Armee teilte mit, die Palästinenser hätten in der vergangenen Woche 40 Mörsergranaten auf jüdische Siedlungen gefeuert.

"Die israelische Luftwaffe nahm ein Fahrzeug zum Ziel, in dem sich eine Terrorgruppe befand", teilte die israelische Militärführung mit. Die Männer seien für Angriffe auf den jüdischen Siedlungsblock Gusch Katif und auf die dort stationierten Soldaten verantwortlich.

Unterdessen verweigerte am Dienstag ein Rechtsausschuss des israelischen Parlaments mit acht gegen acht Stimmen einem Entschädigungsgesetz die Mehrheit, das für den Abzug von Siedlungen und Armeeposten aus dem Gazastreifen gedacht ist. Über das Gesetz, dem das Parlament in erster Lesung bereits zugestimmt hat, müsse nun im Finanzausschuss beraten werden, berichteten israelische Medien. Der Abzug soll nach dem Willen von Ministerpräsident Ariel Scharon im Sommer beginnen.

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