Frauen füllen im südsudanesischen Torit ihre Kanister an einem Fluss. Allein in dem afrikanischen Land haben mehr als fünf Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser. Foto: Mackenzie Knowles-Coursin/UNICEF
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Frauen füllen im südsudanesischen Torit ihre Kanister an einem Fluss. Allein in dem afrikanischen Land haben mehr als fünf Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser. Foto: Mackenzie Knowles-Coursin/UNICEF
Jedes Jahr sterben nach WHO-Angaben 361.000 Kinder unter fünf Jahren an Durchfall. Foto: Ben Curtis
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Jedes Jahr sterben nach WHO-Angaben 361.000 Kinder unter fünf Jahren an Durchfall. Foto: Ben Curtis
Zu den UN-Entwicklungszielen gehört es, dass bis 2030 alle Menschen sicheres Trinkwasser und eigene Toiletten haben. Foto: Oliver Berg
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Zu den UN-Entwicklungszielen gehört es, dass bis 2030 alle Menschen sicheres Trinkwasser und eigene Toiletten haben. Foto: Oliver Berg
Die Zahl der Toten wegen der Cholera-Epidemie im Jemen ist nach neuen Zahlen der WHO auf mindestens 1742 gestiegen. Foto: Hani Mohammed
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Die Zahl der Toten wegen der Cholera-Epidemie im Jemen ist nach neuen Zahlen der WHO auf mindestens 1742 gestiegen. Foto: Hani Mohammed
Bewohner von Kapstadt schütten nahe einer Entnahmestelle für sauberes Wasser ihr Abwasser in einen Fluss. Foto: Nic Bothma
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Bewohner von Kapstadt schütten nahe einer Entnahmestelle für sauberes Wasser ihr Abwasser in einen Fluss. Foto: Nic Bothma

Drittel der Weltbevölkerung

Milliarden Menschen ohne sicheres Trinkwasser und Toiletten

Jedes Jahr sterben nach diesen Angaben 361 000 Kinder unter fünf Jahren an Durchfall. Fast ein Drittel der Weltbevölkerung hat zu Hause kein sauberes Trinkwasser. Ziel der Vereinten Nationen ist es, dass bis 2030 alle Menschen sicheres Trinkwasser und eine eigene Toiletten haben.

Genf (dpa) - Fast ein Drittel der Weltbevölkerung hat nach einer neuen UN-Studie zu Hause kein zuverlässig sauberes Trinkwasser. Das sind 2,1 Milliarden Menschen.

Bei Abwasser ist die Situation noch schlimmer: Nur ein Viertel der Menschen weltweit, 1,9 Milliarden, hat Toiletten mit Anschluss an die Kanalisation und Abwasseraufbereitung, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das UN-Kinderhilfswerk Unicef berichten. Vielerorts fehle selbst in Schulen und Kliniken noch Seife und Wasser zum Händewaschen.

"Sauberes Wasser und Abwasserentsorgung sollten nicht ein Privileg für Reiche und Menschen in Städten sein", sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. "Alle Länder haben die Pflicht dafür zu sorgen, dass jeder Einwohner damit versorgt ist." Verschmutztes Wasser und nicht entsorgte Fäkalien könnten Krankheit und Tod bringen.

Jedes Jahr sterben nach diesen Angaben 361.000 Kinder unter fünf Jahren an Durchfall. Das sei meistens die Folge von verseuchtem Trinkwasser, das Cholera und andere Krankheiten auslösen könne.

Viele der 2,1 Milliarden Menschen hätten zwar Zugang zu sauberem Trinkwasser, müssten dafür aber teils lange Fußmärsche in Kauf nehmen. Andere tränken ungefiltertes Wasser aus Bächen oder Seen. Rund 844 Millionen Menschen fehlten aber selbst solche oft unsicheren Quellen für Trinkwasser. Weltweit verrichteten fast 900 Millionen Menschen ihr Geschäft noch im Freien. Zu den UN-Entwicklungszielen gehört es, dass bis 2030 alle Menschen sicheres Trinkwasser und eigene Toiletten haben.

WHO-Studie

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