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Schoko-Weihnachtsmänner sind die Lieblingssüßigkeit der Deutschen in der Adventszeit.

100 Millionen für Weihnachtsmänner

Frankfurt/Main - Fast 100 Millionen Euro geben Kinder und Erwachsene in der Adventszeit für Schoko-Weihnachtsmänner aus. Doch der leckere Schokoladenmann bekommt nun harte Konkurrenz.

Die Bundesbürger geben jede Saison fast 100 Millionen Euro für Weihnachtsmänner aus Schokolade aus. Der Umsatz mit den süßen Rauschebart-Figuren habe zwar in der zurückliegenden Weihnachtssaison 2010/11 um 2,5 Prozent auf 94,3 Millionen Euro abgenommen, teilte das Marktforschungsunternehmen Nielsen am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Längerfristig betrachtet seien die Schokoladen-Weihnachtsmänner dank neuer Geschmacksrichtungen und Verpackungsgrößen jedoch auf Wachstumskurs: Der Umsatz an den Kassen des Einzelhandels habe seit dem Jahr 2000 um 85 Prozent zugenommen.

Der große Weihnachts-Kaloriencheck

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Der erfolgsverwöhnte Schoko-Weihnachtsmann bekommt allerdings auch süße Konkurrenz: Andere Figuren wie Engel, Rentiere und Schneemänner gewinnen nach den Erkenntnissen der Marktforscher an Beliebtheit. Der mit ihnen erzielte Umsatz schnellte in der Saison 2010/11 um gut 29 Prozent auf knapp 29 Millionen Euro in die Höhe. Keine andere Gruppe der weihnachtlichen Süßwaren wies ein so starkes Umsatzwachstum auf.

Ob der Rekordumsatz bei Schoko-Weihnachtsmänner von 96,7 Millionen Euro aus der Saison 2009/10 aktuell wieder erreicht oder sogar übertroffen werden kann, ließen die Marktforscher offen. Die Prognose für das weihnachtliche Süßwarengeschäft insgesamt sehe nicht schlecht aus. Das stabile Verbrauchervertrauen lasse auf eine “fröhliche Weihnachtsstimmung und damit ein erfreuliches Umsatzergebnis hoffen.“

Die Verbraucher gaben laut Nielsen von September 2010 bis Januar 2011 rund 532 Millionen Euro für alle weihnachtlichen Süßwaren aus, darunter befinden sich unter anderem Marzipan und süßer Baumbehang.

Die Nielsen-Daten umfassen die Umsätze des Lebensmittelhandels, der Drogeriemärkte, Warenhäuser und Tankstellen. Spezialgeschäfte, Handwerksbetriebe und der Versandhandel sind darin nicht enthalten.

dpa

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