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Ein Flüchtlingsboot (Archivbild).

Bootsunglück

Mindestens 126 Flüchtlinge im Mittelmeer vermisst

Bei einem neuen Bootsunglück vor der libyschen Mittelmeerküste sind nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) womöglich dutzende Menschen ertrunken.

Mindestens 126 Bootsflüchtlinge würden vermisst, teilte die IOM am Montag mit. Demnach waren rund 130 Menschen, zu einem großen Teil aus dem Sudan, am Donnerstag in Libyen mit einem Schlauchboot in See gestochen.

Das Boot sei nach wenigen Stunden gekentert. Libysche Fischer hätten nur vier Menschen lebend bergen können - zwei Sudanesen und zwei Nigerianer. Diese seien wohlauf, sagte der IOM-Sprecher Flavio Di Giacomo.

Jeder 113. Mensch auf der Welt ist ein Flüchtling

AFP

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