Kanadische Polizei: Wagen rast in Menschenmenge in Toronto

Kanadische Polizei: Wagen rast in Menschenmenge in Toronto
+
Angehörige des japanischen Militärs setzen ihre Suche nach vermissten Menschen im Dorf Toho in der Fukuoka Präfektur fort. Foto: -/kyodo

Rekordstarke Regenfälle

Mindestens 18 Menschen sterben bei Unwettern in Japan

Rekordstarke Regenfälle haben in Japan mehrere Menschen das Leben gekostet. Einsatzkräfte suchten am Wochenende weiter nach Vermissten. Die Unwetter wirkten sich auch auf das Leben am Kaiserhof aus.

Tokio (dpa) - Bei schweren Unwettern in Japan sind mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Einsatzkräfte von Militär, Feuerwehr und Polizei suchten am Sonntag in den am schwersten betroffenen Provinzen Fukuoka und Oita auf Japans südwestlicher Hauptinsel Kyushu weiter nach gut zwei Dutzend Bewohnern.

Rund 250 Menschen waren örtlichen Medienberichten zufolge noch von der Außenwelt abgeschnitten. 1700 Menschen harrten derweil weiter in Notunterkünften aus. Die Regierung hatte 12 000 Einsatzkräfte in die Katastrophenregion geschickt.

Nach rekordstarken Niederschlägen von mehr als 50 Zentimetern in nur zwölf Stunden waren in der Region mehrere Flüsse über ihre Ufer getreten. Die gewaltigen Wasser- und Schlammmassen überfluteten Straßen und lösten an Berghängen Erdrutsche aus. Häuser und Brücken stürzten ein, Bäume wurden entwurzelt. Hubschrauber waren im Einsatz, um Menschen aus dem Flutgebiet herauszuholen. Wegen der verheerenden Überschwemmungen war die für das Wochenende geplante Bekanntgabe der Verlobung der Kaiserenkelin Prinzessin Mako abgesagt worden.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kanadische Polizei: Wagen rast in Menschenmenge in Toronto
Im kanadischen Toronto ist ein Wagen in eine Menschenmenge gerast.
Kanadische Polizei: Wagen rast in Menschenmenge in Toronto
Nach mutmaßlicher Attacke mit Hunden auf Afrikaner: Neues zu den Tätern
Vier Tage nach einer Attacke auf Afrikaner in Friedland ist das Motiv für die Tat weiter unklar. Eine Gruppe von Deutschen hatte zwei vorbeikommenden Eritreern zunächst …
Nach mutmaßlicher Attacke mit Hunden auf Afrikaner: Neues zu den Tätern
Bankangestellter soll Überfall vorgetäuscht und Geldbotin ausgeraubt haben
Fast eineinhalb Jahre nach einem Banküberfall in Osthessen hat die Polizei einen Angestellten der Bank festgenommen.
Bankangestellter soll Überfall vorgetäuscht und Geldbotin ausgeraubt haben
Oralverkehr in Berliner S-Bahn - Mann zieht Notbremse
Öffentlicher Oralverkehr zur Mittagszeit in einer Berliner S-Bahn hat zu einer Schlägerei und einem Polizei-Einsatz geführt.
Oralverkehr in Berliner S-Bahn - Mann zieht Notbremse

Kommentare