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Bei einem Brückeneinsturz in Kolumbien gab es mehrere Tote und Verletzte. 

Zu viel Gewicht

Mehrere Tote und Verletzte bei Brückeneinsturz in Kolumbien

Villavicencio - Seit Jahren benutzten die Anwohner die Hängebrücke in einem Naturschutzgebiet in Kolumbien schon. Zuletzt kamen immer mehr Touristen. Unter den Menschenmassen gab die fragile Konstruktion nun nach. 

Bei dem Einsturz einer Hängebrücke in Kolumbien sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. 13 weitere seien bei dem Unglück verletzt worden, wie der Chef der Katastrophenschutzbehörde UNGRD, Carlos Iván Márquez, der Deutschen Presse-Agentur am Montag (Ortszeit) bestätigte.

Demnach geschah das Unglück bereits am Montagmorgen in einer ländlichen Gegend der Gemeinde Villavicencio, 100 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Bogotá, als etwa 30 Fußgänger die Brücke über eine Schlucht überqueren wollten, unter der ein kleiner Bach fließt.

Laut Behörden gab die etwa 15 Meter hoch hängende Konstruktion unter dem Gewicht der Menschen nach. Unter den Todesopfern seien auch mindestens zwei Kinder, sagte der Verwaltungschef von Villavicencio, Hilton Gutiérrez, der Zeitung „El Tiempo“.

Mitarbeiter des Roten Kreuzes, des Zivilschutzes und der Polizei beteiligten sich an den Rettungsarbeiten. Einige Überlebende erlitten Kopfverletzungen und Knochenbrüche.

Wegen eines Feiertages seien besonders viele Ausflügler in der bei Touristen beliebten Gegend unterwegs gewesen. Die Brücke im Naturschutzgebiet Buena Vista wurde schon seit Jahren von den Anwohnern genutzt. Zuletzt kamen immer mehr Touristen in das Gebiet.

„Diese Brücken bestehen aus Holzplatten und Seilen. Sie halten soviel Gewicht nicht aus“, sagte Miguel Caro von einer Bürgerinitiative in der Region der Zeitung „El Tiempo“. Seit einen halben Jahr habe er bereits vor den Gefahren gewarnt.

dpa

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