+
Die meisten Opfer sind Landwirte und Obdachlose. Foto: Jaipal Singh

Mindestens 94 Tote nach schweren Unwettern in Indien

Neu Delhi (dpa) - Nach heftigen Unwettern in Ost- und Nordindien sind mindestens 94 Menschen gestorben. Die einsetzende Regenzeit hat seit Dienstag in vielen Distrikten der vier Bundesstaaten Bihar, Madhya Pradesh, Uttar Pradesh und Jharkand für starke Gewitter und heftige Niederschläge gesorgt.

Am stärksten betroffen ist Bihar, wo mindestens 53 Menschen starben. Laut Behördensprecher Aniruddh Kumar waren die meisten Opfer Landwirte und Obdachlose, die unter freiem Himmel von Gewittern überrascht wurden. Die meisten von ihnen starben demnach durch Blitzeinschläge. Mindestens 22 weitere Menschen wurden durch Blitze verletzt. Die meisten Opfer wurden in und um Patna gemeldet, der Hauptstadt von Bihar.

Im benachbarten Bundesstaat Uttar Pradesh starben mindestens 15 Menschen durch Blitze oder zusammenbrechende Gebäude. Der Bundesstaat Jharkhand meldete mindestens zehn Todesopfer, Madhya Pradesh mindestens 16. Die Behörden gaben an, dass die Zahl der Opfer in allen vier Bundesstaaten noch steigen könne.

Die indische Regenzeit von Juni bis September sorgt jedes Jahr für starke Unwetter.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

US-Forscher: Der Mond ist überraschend nass
Mondforscher hätten eine Menge Wasser auf den Mond mitzuschleppen. Vielleicht aber auch nicht: Einer neuen Analyse zufolge ist der Erdtrabant gar nicht so knochentrocken …
US-Forscher: Der Mond ist überraschend nass
Landwirt steht nach Schüssen auf Amtstierarzt vor Gericht
Weil er sein Vieh offenbar nicht korrekt hielt, sollten die Tiere eines Landwirts abgeholt und an Händler übergeben werden. Dies wollte der Bauer um jeden Preis …
Landwirt steht nach Schüssen auf Amtstierarzt vor Gericht
Darum bringt diese Bestellung einen Koch zum ausrasten
Weil Kunden besonders viele Extrawünsche bei ihren Bestellungen hatten, rastete ein Koch im australischen Sydney aus und machte seinem Ärger im Netz Luft. 
Darum bringt diese Bestellung einen Koch zum ausrasten
Attacke mit Kettensäge - Schweizer Täter im Grenzgebiet flüchtig
Ein Schweizer attackiert Menschen am helllichten Tag in einem Büro mit einer Kettensäge. Die Polizei kennt den vorbestraften Täter, er gilt als aggressiv. Versteckt er …
Attacke mit Kettensäge - Schweizer Täter im Grenzgebiet flüchtig

Kommentare