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Rettungsfahrzeuge stehen auf einem Platz in Civita. In einer nahe liegenden Schlucht sind mehrere Menschen bei einem Ausflug ums Leben gekommen. Foto: Clemente Angotti/ANSA/AP

Tod in der Schlucht

Mindestens acht Ausflügler sterben in Süditalien

In einer malerischen Schlucht in Süditalien schwillt ein Fluss plötzlich an. Ausflügler werden von dem Hochwasser überrascht und mitgerissen. Mehrere Menschen werden noch vermisst.

Civita (dpa) - Bei einem plötzlichen Hochwasser in einer Schlucht in Süditalien sind mindestens acht Ausflügler ums Leben gekommen. Unter den Toten seien vier Frauen und vier Männer, sagte eine Sprecherin des Zivilschutzes der Deutschen Presse-Agentur am Montagabend.

Sechs Menschen seien verletzt, ein Kind sei wegen Unterkühlung ins Krankenhaus geflogen worden. Insgesamt wurden 23 Menschen gerettet, wie die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die Präfektur berichtete. Fünf Menschen wurden demnach noch vermisst.

Das Unglück ereignete sich in der Raganello-Schlucht nahe der Berggemeinde Civita in der Region Kalabrien. Starker Regen hatte den Fluss in der Schlucht anschwellen lassen, berichteten italienische Medien. Die Ausflügler seien von dem Hochwasser überrascht und teilweise mitgerissen worden.

Unter den Vermissten könnten auch Kinder sein, berichtete Ansa unter Berufung auf die Rettungskräfte. Wie viele Menschen sich genau in der Schlucht befanden, war unklar. Zwar werden dort geführte Touren angeboten. Der Canyon im Nationalpark Pollino ist aber frei zugänglich.

Einige der Geretteten und der Toten waren nach früheren Angaben von Ansa in einer Gruppe unterwegs gewesen. Die Tageszeitung "La Repubblica" berichtete online, dass es einigen gelungen sei, sich an den Klippen in Sicherheit zu bringen.

Der Canyon ist der Gemeinde Civita zufolge 13 Kilometer lang und mit glasklarem Wasser und spektakulären Felsformationen ein beliebter Ausflugsort für Touristen. Die Schlucht ist einem privaten Touren-Anbieter bis zu 400 Meter tief.

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