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Acht Menschen starben bei dem Unglück.

Acht Tote in Finnland

Fallschirmspringer sterben bei Flugzeugabsturz

Helsinki - Fallschirmspringer brechen am Ostersonntag in Finnland zu einem Sprung auf. Doch der Ausflug endet tragisch. Acht Menschen sterben, als das Flugzeug abstürzt, zerschellt und in Flammen aufgeht.

Acht Menschen sind bei einem Flugzeugabsturz in Finnland am Ostersonntag ums Leben gekommen. Wieso die Propellermaschine mit einem Piloten und zehn Fallschirmspringern an Bord plötzlich auf den Boden zuraste, war am Montagabend noch nicht endgültig geklärt. Drei Männer - zwei Fallschirmspringer und der Pilot - konnten rechtzeitig abspringen. Die übrigen Sportler, sechs Männer zwischen 26 und 43 Jahren und zwei 23 und 25 Jahre alte Frauen, starben im Wrack.

Polizisten fanden die Überlebenden in einem Waldstück und brachten sie ins Krankenhaus. Einen der Männer konnten die Ermittler am Montag befragen. Er habe von einem technischen Fehler an dem Flugzeug berichtet, erklärte ein Polizeisprecher.

Die Maschine war in einen Wald nahe des Flugplatzes von Jämijärvi abgestürzt, von dem aus viele Segelflieger und Fallschirmspringer starten. Beobachter sagten, dass sich etwas von dem Flugzeug gelöst habe, als es sehr hoch geflogen sei. Beim Aufprall zersprang das Flugzeug in mehrere Stücke und ging in Flammen auf. Dicker schwarzer Rauch stieg von der Unglücksstelle auf.

Es könnte mehrere Tage dauern, das Wrack zu untersuchen, erklärten die Ermittler. Das Wetter sei zum Zeitpunkt des Absturzes gut gewesen. Das Flugzeug sei nur einige Jahre alt gewesen, die Fallschirmspringer erfahren. Laut Augenzeugen war die Maschine in einem sehr spitzen Winkel abgestürzt, was es für die Passagiere sehr schwierig gemacht haben könnte, sich mit einem Sprung aus dem Flugzeug zu retten. Die Fallschirmspringer stammten aus der Landschaft Pirkanmaa in der Region Tampere.

Die Überlebenden blieben am Montag noch zur Beobachtung im Krankenhaus. Sie seien leicht verletzt, teilte das Krankenhaus mit.

dpa

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