Massenkarambolage mit 17 Autos - 18 Menschen verletzt

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Mindestens 38 Tote bei Anschlägenserie im Irak

Bagdad - Bei einer Anschlagserie sind im Irak über 30 Menschen gestorben. Über 150 wurden verletzt. Ein Provinzrat beschuldigt die Al-Kaida, die mit den Attentaten die Arabische Liga beeinflussen wollen.

Mindestens 38 Menschen sind am Dienstag bei einer Serie von Anschlägen in mehreren Städten des Iraks ums Leben gekommen. 160 weitere Menschen wurden verletzt. Ziel der Anschläge wenige Tage vor einem Treffen der Arabischen Liga in Bagdad waren Sicherheitskräfte und Schiiten, wie die Behörden mitteilten.

Der schwerste Anschlag ereignete sich in der schiitischen Pilgerstadt Kerbela, etwa 80 Kilometer südlich von Bagdad. Dort wurden bei Explosionen zweier Autobomben in einem belebten Einkaufsviertel mindestens 13 Menschen getötet und 50 weitere verletzt, sagte ein Mitglied des Provinzrates, Hussein Schadhan al Abudi. Er machte die Al-Kaida für die Anschläge verantwortlich. Ziel der Attentäter sei es, kurz vor dem Treffen der Arabischen Liga in der kommenden Woche das Vertrauen der Menschen in die Regierung zu erschüttern.

Weitere Angriffe erwartet

Auch in den südlich gelegenen Städten Latifijah und Hilla wurden Anschläge verübt. In Mahmuddija südlich der Hauptstadt explodierte eine Bombe am Straßenrand in einem Geschäftsviertel. Im nördlichen Kirkuk explodierte eine Autobombe vor dem Polizeihauptquartier. In der Hauptstadt Bagdad entkam der Vorsitzende des Provinzrates nur knapp der Explosion einer Sprengfalle, während Polizisten und Passanten getötet wurden. Auch in der westlich gelegenen Provinz Anbar kam es zu drei weiteren Angriffen auf Polizisten und Regierungsvertreter.

Das Treffen der Arabischen Liga war zunächst für das vergangene Jahr angesetzt worden, jedoch wegen Bedenken über die Sicherheitslage im Irak verschoben worden. Die Behörden waren davon ausgegangen, dass es zu Angriffen kommen würde. Mit weiteren Anschlägen wird gerechnet.

dapd

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