Mindestens 100 Tote nach Bootsunglück im Kongo

Nairobi/Kinshasa - Bei einem Bootsunglück auf dem Tanganyikasee im Kongo sind mindestens 100 Menschen ums Leben gekommen.

Der britische Rundfunksender BBC berichtete am Mittwoch, das Boot sei aus unbekannter Ursache gesunken. Die Rettungskräfte bargen den Angaben zufolge zunächst zehn Leichen. Sie rechneten nicht damit, dass Passagiere das Unglück überlebt haben könnten.

Auf dem See war es in den vergangenen Jahren wiederholt zu ähnlichen Vorfällen gekommen, allerdings nur mit kleineren Booten. Fähren sind angesichts der schlechten Infrastruktur in dem zentralafrikanischen Land für die Bewohner der Städte am See und an den Flüssen das billigste und beliebteste Transportmittel.

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