Terrorzelle von Barcelona hatte 120 Gasflaschen für Anschläge gehortet

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Noch immer werden mehrere Mitarbeiter vermisst. Angehörige warten auf Informationen.

Tödliche Katastrophe

28 Tote bei Raffinerie-Explosion in Mexiko

Coatzacoalcos - Die Zahl der Opfer steigt weiter. Die Bergung der Leichen in dem stark zerstörten Firmengelände gestaltet sich schwierig. Präsident Peña Nieto sagt den Familien der Toten Unterstützung zu.

Nach der Explosion in einem petrochemischen Werk im Osten Mexikos werden immer mehr Tote entdeckt. Mindestens 28 Menschen seien bei dem Unglück ums Leben gekommen, teilte der staatliche Erdölkonzern Pemex am Freitagabend (Ortszeit) mit. 25 Tote seien bereits identifiziert und den Angehörigen übergeben worden.

Die vier neuen Leichen seien bei einer weiteren Inspektion der Unglücksstelle entdeckt worden, teilte Pemex mit. Dabei seien Drohnen und Spürhunde zum Einsatz gekommen. Die Such- und Bergungsarbeiten auf dem Werksgelände in der Stadt Coatzacoalcos im Bundesstaat Veracruz gestalteten sich allerdings weiterhin schwierig.

Insgesamt wurden mehr als 100 Menschen bei der Explosion verletzt. 18 Menschen seien noch immer im Krankenhaus, 13 von ihnen seien schwer verletzt, teilte Pemex mit. Mehrere Menschen gelten weiterhin als vermisst.

Die Explosion hatte sich am Mittwoch auf dem Werksgelände der Firma PMV ereignet. PMV ist ein Gemeinschaftsunternehmen des staatlichen Erdölkonzerns Pemex und der petrochemischen Firma Mexichem. Sie stellt Vinylchlorid her - eine Grundsubstanz für die Herstellung von Plastikrohren.

Die Unglücksursache wurde weiter untersucht. Offenbar sei ein brennbarer Stoff ausgetreten und habe sich entzündet, sagte Pemex-Direktor José Antonio González Anaya. In der Produktion komme unter anderem Chlor und Methan zum Einsatz. Die Tanks und Leitungen auf dem Werksgelände seien nun vorsichtshalber geleert worden.

Staatspräsident Enrique Peña Nieto inspizierte am Donnerstag die Unglücksstelle und besuchte die Verletzten im Krankenhaus. Den Angehörigen der Todesopfer sagte er Unterstützung zu.

dpa

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