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Mondfinsternis über Australien: Nur fünf Minuten dauerte das Spektakel, das in vielen Ländern der Welt zu sehen war. Foto: David Crosling

Mini-Mondfinsternis in vielen Ländern zu bestaunen

New York (dpa) - Die kürzeste Mondfinsternis des Jahrhunderts konnte am Samstag in weiten Teilen der Welt gesehen werden. Nach fünf Minuten war allerdings auch schon alles vorbei. Menschen in Europa und Afrika konnten von dem Schauspiel nichts mitbekommen.

Es war die dritte in einer Serie von vier Mondfinsternissen, die in relativ kurzer Folge zu sehen sind, hieß es von der Nasa: Die erste war vor fast genau einem Jahr, die zweite im September, nach der dritten jetzt soll die vierte und letzte Ende September dieses Jahres zu sehen sein - dann auch in Deutschland, wenn das Wetter mitspielt.

Die meisten Amerikaner dürften die Mondfinsternis am Samstagmorgen (Ortszeit) verpasst haben. Nicht nur, dass sie so schnell vorbei war. Dichte Wolken sorgten in weiten Teilen der USA dafür, dass sich der Mond nicht nur im Schatten der Erde verbarg.

Auch wenn der Mond bei einer totalen Finsternis vollständig im Kernschatten der Erde liegt, ist er noch schwach sichtbar - meist in rötlichen Farben. Manche sehen einen solchen "Blutmond" als böses Omen. Wissenschaftler lässt das kalt: Der Mond scheint rötlich, weil von den Sonnenstrahlen nur die langwelligen Rotanteile durch die Atmosphäre der Erde kommen.

Details zur Mondfinsternis

Nasa-Tweets zur Mondfinsternis

Hintergründe zur Mondfinsternis

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