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Eine Kerze brennt vor dem Wohnhaus des beschuldigten Ehepaares.

Spurensicherung ist beendet

Horror-Haus von Höxter: DNA-Spuren bringen Gewissheit

Höxter - Vor zwei Monaten wurden die Greuel-Taten von Höxter bekannt. Nun hat die Polizei die Spurensicherung beendet - mit einer wichtigen Erkenntnis für die Ermittler.

Etwa zwei Monate nach Bekanntwerden der tödlichen Misshandlungen in einem Haus im nordrhein-westfälischen Höxter hat die Polizei die Spurensicherung vor Ort beendet. Dies teilten die Ermittler am Donnerstag in Bielefeld mit. Wochenlang hatten Teams aus Polizeiexperten das Grundstück abgesucht und mögliche Beweise zur Auswertung an das Landeskriminalamt (LKA) geschickt. Das Haus bleibt aber vorläufig weiter beschlagnahmt. 

Nach Angaben der Beamten bestätigten DNA-Tests, dass sich die beiden verstorbenen mutmaßlichen Opfer dort aufgehalten hatten. Die Tests stützen damit die Aussage der Verdächtigen Angelika W., die nach ihrer Festnahme detaillierte Angaben zu den Taten machte. Angelika W. und ihr Ex-Mann Wilfried W. sollen in ihrem Haus in Höxter-Bosseborn zwei Frauen im Alter von 33 und 41 Jahren so schwer misshandelt haben, dass sie starben. Darüber hinaus soll das Paar dort mindestens vier weitere Frauen misshandelt haben. 

Am Freitag soll nach mehr als zwei Monaten der Sichtschutzzaun um das Grundstück des Tatortes abgebaut werden. Weiterhin bleibt das Haus aber beschlagnahmt. Die 27-köpfige Mordkommission „Bosseborn“ prüft nach eigenen Angaben derzeit annähernd 1000 Ermittlungsspuren. Es gibt auch schwere Vorwürfe gegen die Polizei: Diese hätten das Todes-Pärchen schon vor Jahren stoppen können.

dpa/afp

Fotos von der Spurensuche in Höxter

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