„Typischer reicher Lackaffe“

Mit dieser Aktion bringt ein deutscher Multi-Milliardär ganz New York gegen sich auf

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Tausende Touristen strömen jedes Jahr nach New York, um eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten zu sehen: Die Freiheitsstatue. Das hat ihnen ein deutscher Milliardär allerdings gründlich vermiest und so den Zorn der Stadt auf sich gezogen.

New York - Die Touristen in New York hätten am liebsten Schiffe versenken mit der 85 Meter langen Yacht von Baden Württembergs Schraubenkönig gespielt. Kein Wunder. Denn Reinhold Würth hatte seine 150 Millionen Dollar teure „Vibrant Curiosity“ direkt vor der Freiheitsstatue geankert. Schön für ihn, Pech für die Touristen, die tausende Kilometer angereist sind, nur um den sagenhaften Ausblick auf das Wahrzeichen Amerikas von der gigantischen Yacht verstellt zu sehen. 

Wie man auf Fotos unschwer erkennen kann, der weiße Koloss lässt keinen frontalen Blick auf die „Lady Liberty“, wie sie oft liebevoll genannt wird, zu.

Die größte Zeitung der Stadt, die New York Post bedachte die Aktion des 82-Jährige unfein mit dieser Überschrift: „Wieder blockt ein Milliardärs-Blödmann Lady Liberty mit seiner Megayacht“. Das Blatt zitierte auch eine deutsche Touristin namens Cora P., die von der Fähre nach Staten Island aus einen Schnappschuss machen wollte – und dieser durch ihren Landmann verdorben wurde. Die 25-Jährige: „Ich bin total wütend, dass der mein Foto ruiniert hat. Das ist so ein typischer reicher Lackaffe, dem andere egal sind.” Laut der Küstenwache ist der Ankerplatz direkt vor der Freiheitsstatue zwar legal, doch es wird von Einheimischen wortwörtlich als „Arschloch-Aktion“ bezeichnet, sich dort wirklich hinzustellen. 

Tausenden wird dadurch die frei Sicht auf der Wahrzeichen vor dem Big Apple geraubt. Würth hat laut „Bloomberg“ ein Vermögen von 9,56 Milliarden Dollar. Sein Schrauben-Handelsunternehmen Würth hat rund 70.000 Mitarbeiter. Nur zwei Monate zuvor ist der Öl-Magnat Eugene Shvidler an genau dem gleichen Stellplatz vor Anker gegangen - er blieb mehrere Wochen.

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