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Hackfleisch wurde als Wurfgeschoss zweckentfremdet  

6900 Euro Geldstrafe

Mit Hackfleisch geworfen - Streit im Supermarkt eskaliert 

Es begann mit einem harmlosen Rempler und geriet außer Kontrolle: Bei einem Streit im Supermarkt kam es bis zur Hackfleisch-Schlacht.  

Köln - Hackfleisch flog quer durch den Laden: Wegen gefährlicher Körperverletzung hat das Kölner Amtsgericht ein Ehepaar zu einer Geldstrafe von 6900 Euro verurteilt. Eine 22-jährige Frau hatte eine andere Kundin im Vorbeigehen angerempelt. Daraus entwickelte sich zunächst ein Wortgefecht, das dann in eine körperliche Auseinandersetzung ausartete, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte.

Die Frau und ihr zwei Jahre älterer Ehemann attackierten die Kundin mit Fäusten und Tritten. Schließlich warfen sie mehrere Waren auf die Frau, darunter eine Packung rohes Hackfleisch. Eine Überwachungskamera zeichnete das Geschehen auf. Die Angegriffene wurde nur leicht verletzt.

Das Gericht verurteilte die angeklagte Ehefrau zu 140 Tagessätzen in Höhe von 30 Euro, ihr 24 Jahre alter Mann muss 90 Tagessätze von 30 Euro zahlen. Über das Urteil vom Dienstag hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet.

dpa

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