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Der Angeklagte im Landgericht in Münster.

Tat liegt bereits dreieinhalb Jahre zurück

Mitbewohner mit Axt erschlagen: Angeklagter legt Geständnis ab

Münster - Ein 41-Jähriger aus dem münsterländischen Coesfeld hat vor Gericht gestanden, im Juni 2013 einen Mitbewohner mit einer Axt erschlagen zu haben.

Die in einen Plastiksack gewickelte Leiche des 38-Jährigen wurde erst Monate später in einem Waldstück entdeckt. Hintergrund der Tat sei ein Streit um zu laute Partymusik gewesen. „Mir sind die Sicherungen durchgebrannt“, sagte der Angeklagte am Donnerstag vor dem Schwurgericht Münster.

Täter und Opfer lebten damals demnach mit sechs weiteren Menschen in einer Wohngemeinschaft auf einem Bauernhof. Nach Angaben des 41-Jährigen wurde dabei manchmal tagelang mit lauter Techno-Musik und Drogen gefeiert. In der Nacht zum 24. Juni 2013 habe er jedoch endlich einmal schlafen wollen. Die Polizei hatte den Angeklagten zwar schon kurz nach dem Leichenfund als möglichen Täter im Visier, seine Festnahme erfolgte jedoch erst 2016 - nach einer Aussage seiner Ehefrau, die offenbar in die Tat eingeweiht war.

dpa

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