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Der Krater tat sich ganz plötzlich auf.

Zwei Vermutungen für die Ursache

Riesiges Straßenloch verschluckt in Kanada einen Kleinlaster

Ottawa - Unter einer Hauptverkehrsstraße in der kanadischen Hauptstadt Ottawa hat sich ein massiver Krater aufgetan.

Ein riesiges Straßenloch hat in Kanada einen Kleinlaster und eine Laterne "verschluckt". Das Unglück in der Hauptstadt Ottawa wurde nach Angaben der Behörden durch einen Krater verursacht, der sich unter einer Hauptverkehrsstraße aufgetan hatte. Der Asphalt gab am Mittwoch auf der gesamten vierspurigen Breite der Straße nach, es öffnete sich ein etwa zehn Meter breites und fünf Meter tiefes Loch.

"Es gibt zum Glück keine Verletzten und auch keine vermissten Personen", sagte Bürgermeister Jim Watson. Ein am Unglücksort geparkter Kleintransporter sei aber in dem Loch "verschwunden", ebenso rutschte eine Straßenlaterne nach unten.

Der Vorfall ereignete sich auf der Rue Rideau, eine der Hauptdurchgangsstraßen von Ottawa. Aus Sicherheitsgründen wurden ein benachbartes Hotel, ein Einkaufszentrum und eine Kongresshalle evakuiert. Kanadas Parlament liegt nur zwei Kreuzungen entfernt, auch das Büro des Regierungschefs ist gleich um die Ecke.

Die Behörden vermuteten nach ersten Ermittlungen, dass ein Wasserrohrbruch das Erdreich unter der Straße ausgeschwemmt haben könnte. Sie schlossen aber auch nicht aus, dass der Bau einer U-Bahn in der Umgebung den Krater verursachte. Das Loch dürfte den Verkehr in Ottawa über Wochen behindern, möglicherweise wird davon auch der Gipfel nordamerikanischer Staatschefs Ende Juni betroffen sein.

Krater verschluckt Kleinlaster in Kanada

Bürgermeister Watson wollte aber nicht von einem außergewöhnlichen Ereignis sprechen. "Wenn man auf das vergangene Jahr zurückblickt, gab es wahrscheinlich jede Woche in einer Stadt in Nordamerika oder anderswo auf der Welt einen solchen Krater", sagte er auf einer Pressekonferenz. Er räumte aber zugleich ein: "Keine Stadt sieht so etwas gern."

AFP

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