Dieser Holzklotz sorgte am Ostersonntag 2008 für den Tod einer zweifachen Mutter.
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Dieser Holzklotz sorgte am Ostersonntag 2008 für den Tod einer zweifachen Mutter.

Holzklotz-Prozess: Angeklagter bricht sein Schweigen

Oldenburg - Im Prozess um den tödlichen Holzklotzwurf von einer Autobahnbrücke bei Oldenburg behauptet der Angeklagte, nicht schuld am Tod der zweifachen Mutter zu sein.

Im Prozess um den tödlichen Holzklotzwurf von einer Autobahnbrücke bei Oldenburg hat der Angeklagte sein Schweigen gebrochen. “Ich bin nicht schuld an dem Unfall. Ich habe die Polizei angelogen“, verlas der Vorsitzende Richter am Dienstag im Landgericht Oldenburg einen Brief des 31-Jährigen an seinen Anwalt.

Der Drogensüchtige muss sich wegen Mordes verantworten. Er hatte zunächst zugegeben, am Ostersonntag 2008 den Holzklotz auf die Autobahn 29 geworfen zu haben. Dabei war eine zweifache Mutter aus Nordrhein-Westfalen ums Leben gekommen. Später widerrief der Verdächtige sein Geständnis und schwieg bislang vor Gericht.

ap

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