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Knochen von Melanie Frank gefunden

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Ein Fahndungsfoto zeigt Melanie Frank drei Jahre nach ihrem Verschinden.
Ein Fahndungsfoto zeigt Melanie Frank drei Jahre nach ihrem Verschinden. © dpa

Waldarbeiter haben Knochen der seit zehn Jahren vermissten Melanie Frank aus Wiesbaden gefunden. Sie verschwand auf dem Weg zum Kiosk.

Zehn Jahre nach dem Verschwinden der 13-jährigen Melanie Frank aus Wiesbaden-Klarenthal gibt es Gewissheit darüber, dass das Mädchen tot ist. Zwei nahe Kisselbach im Hunsrück gefundene Knochen wurden Melanie eindeutig zugeordnet, wie Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt (LKA) am Mittwoch in Wiesbaden mitteilten.

Nachdem die Knochen aufwendig untersucht worden seien, hätten Recherchen in der DNA-Analyse-Datei Ende März Übereinstimmungen mit der DNA der Vermissten ergeben.

Forstarbeiter hatten im August 2008 in einem Waldgelände an der Landstraße 214 einen vollständig skelettierten Schädelknochen entdeckt, später wurde noch ein Oberschenkelknochen gefunden. Wie die sterblichen Überreste von Melanie Frank zum Fundort gelangten, ist noch nicht bekannt.

Melanie war am 16. Juni 1999 auf dem Weg zu einem Kiosk verschwunden, wo sie für ihre Mutter Zigaretten kaufen sollte. Zeugenaussagen zufolge hatte das Mädchen dort auf jemanden gewartet. Umfangreiche Suchmaßnahmen waren erfolglos geblieben.

Nachdem das LKA die Ermittlungen 2003 übernommen hatte, wurden rund 370 Personen aus dem persönlichen und schulischen Umfeld von Melanie Frank vernommen und verschiedene Grundstücke vergeblich abgesucht.

AP

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