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Kaliforniern zählt zu den am stärksten betroffenen Gebieten.

Tausende Feuerwehrleute im Einsatz

Immer mehr Brände im US-Westen

Washington - Schon 70 große Feuer lodern im westlichen Teil der USA - und es bleibt heiß und trocken. Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz.

Tausende Feuerwehrleute kämpfen im Westen der USA gegen Dutzende Wald- und Buschbrände, die sich immer stärker ausbreiten. Nach Angaben des Senders CNN gab es am Mittwoch in 14 Bundesstaaten westlich des Mississippi 70 große Feuer. Die Flammen wurden bei heißen Winden immer wieder neu entfacht und fraßen angesichts extremer Dürre rasch vorwärts.

Mehr als Zweidrittel der USA leidet seit Wochen unter massiver Trockenheit. Temperaturen von bis zu 40 Grad und in manchen Regionen sogar noch höher bescheren den Feuerwehrleuten in ihrem Kampf gegen gegen die Flammen immer wieder Rückschläge.

Heißes Wetter hält an

Nach Angaben der US-Forstbehörde sind die Küstenstaaten Washington, Oregon und Kalifornien sowie Nevada, Utah und Idaho am stärksten von den Bränden betroffen. Mehrere Gemeinden seien bedroht. Nach Angaben des Senders CNN mussten sich im Bundesstaat Washington nahe Cle Elum 900 Menschen vor den Flammen in Sicherheit bringen.

Meteorologen sagen voraus, dass das heiße Wetter die Woche über anhalten wird. „Wenn uns Mutter Natur nicht aushilft, dann werden wir noch eine Weile kämpfen müssen“, zitierte CNN den Vertreter einer Feuerwehrabteilung in Washington.

Wie es weiter hieß, waren am Mittwoch allein in Kalifornien 8000 Feuerwehrleute im Einsatz. Sie hatten es mit einem Dutzend Brände zu tun, darunter einer in Lake County nördlich von San Francisco. Dort seien 480 Häuser bedroht.

dpa

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