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Tanja Brockmann.

Tanja Brockmann

Deutsches Playmate löst FBI-Ermittlungen aus

Die Verlockung für das Model-Angebot aus New York war groß für das deutsche Playmate Tanja Brockmann. Doch die Aktion endete mit einer FBI-Ermittlung.

München - Cover-Shootings sind der Traum eines jeden Models. Vor allem, wenn es für das bekannte Haper‘s Bazaar-Magazin sein soll. Und zusätzlich sind solche Jobs meist besonders lukrativ in der Branche. Für ein solches Cover-Shooting und eine Bikini-Fotostrecke sollte das deutsche Model Tanja Brockmann (29) von einer renommierten Model-Agentur aus New York insgesamt 27.000 US-Dollar erhalten. Inklusive Anreise und Unterkunft. Alles sollte übernommen werden. 

Mit der hohen Gage begannen die Zweifel

Doch die hohe Entlohnung weckte dann bei der Kölnerin Zweifel: „Ich fand' die Gage einfach viel zu hoch. Mich kennt ja in den USA keiner, warum sollten die mir soviel zahlen?“, berichtet sie der Bild-Zeitung.

Dazu sollte die 29-Jährige einen Fragebogen ausfüllen und mit dem Scout ein Skype-Interview führen. Das ist ungewöhnlich in der Szene. „Ich hatte noch nie einen Model-Job, wo ich mit irgendjemandem reden musste. Probe-Shootings, Anproben, das ist alles normal. Aber ein Interview?“

Plötzlich wurde der vermeintliche Betrüger pampig. Und pervers

Als Brockmann beim Fake-Scout nachhakt, wird der immer pampiger und schickt plötzlich ein Foto von einem (oder seinem) erregten Genital. Das ist zu viel für die Kölnerin und sie informiert die Agentur in New York, dass sich ein Perversling als ihr Mitarbeiter ausgebe.

Dort war das Treiben des Übeltäter offenbar schon bekannt. Einen Agentur-Sprecher zitiert Bild wie folgt zu diesem Fall: „Der Betrüger benutzt den Namen eines früheren, sehr netten Mitarbeiters. Wir haben bereits in Italien Strafanzeigen gegen ihn gestellt, in den USA haben wir das FBI eingeschaltet. Nach unserer Kenntnis war er erst von Deutschland aus tätig, jetzt soll er sich aktuell in der Türkei aufhalten."

mm/tz

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