Möglicherweise neuer Hurrikan im Atlantik

Miami - Im Atlantischen Ozean braut sich möglicherweise ein Hurrikan zusammen. Die Zahl der Todesopfer durch den Tropensturm “Irene“ ist an der Ostküste der USA inzwischen auf mindestens 38 gestiegen.

Die neue Schlechtwetterfront südlich der Kapverdischen Inseln werde sich Prognosen zufolge zum Tropensturm “Katia“ entwickeln und könne bis Donnerstag Hurrikanstärke erreichen, teilte das US-Hurrikanzentrum in Miami am Montag mit. Noch sei es jedoch zu früh, vorherzusagen, ob “Katia“ die USA treffen könne, sagte Behördensprecher Dennis Feltgen.

Mindestens 38 Tote nach Tropensturm "Irene"

Die Zahl der Todesopfer durch den Tropensturm “Irene“ ist an der Ostküste der USA inzwischen auf mindestens 38 gestiegen. Die meisten Opfer wurden von umstürzenden Bäumen erschlagen oder von herabfallenden Starkstromleitungen tödlich getroffen. Aus 11 US-Staaten wurden Tote gemeldet. Zuvor hatte der Tropensturm in der Dominikanischen Republik und in Haiti mindestens fünf Menschen das Leben gekostet.

Bilder: Hurrikan “Irene“ erreicht New York

Bilder: Hurrikan “Irene“ erreicht New York

“Irene“ führte vielerorts zu schweren Überschwemmungen, richtete aber weitaus geringere Schäden an als zunächst befürchtet. Nach vorläufigen Schätzungen liegen die Schäden bislang bei sieben Milliarden (4,8 Milliarden Euro) bis zehn Milliarden Dollar.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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