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Jan O., der mutmaßliche Mörder von Bodenfelde, will ein umfassendes Geständnis ablegen.

Umfassendes Geständnis von Jan O. erwartet

Bodenfelde/Northeim - Der mutmaßliche Mörder der beiden Teenager Nina und Tobias aus Bodenfelde in Niedersachsen will am Freitag ein umfassendes Geständnis ablegen.

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Sein Mandant habe sich entschlossen, am Freitag reinen Tisch zu machen, sagte Anwalt Markus Fischer der Nachrichtenagentur dpa. Der 26-Jährige werde voraussichtlich auch Einzelheiten der Taten schildern, soweit er sich daran erinnern könne. Jan O. werde von Gewissensbissen geplagt. Im Gespräch mit ihm habe der Beschuldigte zugegeben, die Jugendlichen in der vergangenen Woche getötet zu haben, sagte Fischer. Zum möglichen Motiv des jungen Mannes sagte der Jurist nichts.

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Der Richter beim Amtsgericht Northeim, der den Haftbefehl ausgestellt hatte, geht von Mordlust aus. Ob dies tatsächlich so sei, werde sich im weiteren Verlauf des Verfahrens herausstellen, meinte Fischer. Jan O. hat nach den derzeitigen Erkenntnissen der Polizei am 15. November Nina und am 20. November Tobias umgebracht. Spekulationen, wonach der arbeitslose Mann noch weitere Tötungsdelikte begangen haben könnte, wies sein Anwalt zurück. Dafür hätten sich in den Gesprächen überhaupt keine Anhaltspunkte ergeben.

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Die Polizei nimmt an, dass Jan O. weitere Menschen getötet hätte, wenn er nicht festgenommen worden wäre. Die Ermittler sind davon überzeugt, dass der 26-Jährige psychisch gestört ist. Der Zustand seines Mandanten müsse in jedem Fall gutachterlich überprüft werden, forderte sein Anwalt. Die Mordopfer sollen heute und am Samstag beerdigt werden. Die Bodenfelder Bevölkerung will mit Menschenketten zwischen Kirche und Friedhof von den beiden getöteten Jugendlichen Abschied nehmen. 

dpa

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