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Welche Monopoly-Spielfigur soll weg? 

Abstimmung im Internet

Monopoly castet neue Spielfigur

New York - Der Brettspiel-Klassiker Monopoly soll einen moderneren Look bekommen. Eine der acht Spielfiguren kann online abgewählt werden, deren Nachfolger wird ebenfalls per Voting ermittelt.

Der Hund hat wohl nichts zu befürchten. Er ist einer der acht ursprünglichen Spielfiguren, die vor 78 Jahren für das Monopoly-Spiel entworfen wurden. Doch seitdem hat sich einiges getan, deswegen will die US-Herstellerfirma Hasbro ein Teil der etwas in die Jahre gekommenen Metall-Armada aus dem Rennen um das große Geld nehmen. Bis zum 5. Februar haben Freunde der Kapitalisten-Zockerei Zeit, sich auf Facebook zu entscheiden, ob das Auto, das Schlachtschiff, das Bügeleisen, der Hut, der Stiefel, die Schubkarre oder der Fingerhut nicht mehr über Los gehen darf.

Ein Wettbüro sieht laut "USA Today" die Schubkarre als Favoriten für die Verliererrolle: Zu wenig zeitgemäß und zu wackelig sei sie. Und tatsächlich: Das aktuelle Votingergebnis lässt mit vier Prozent nichts Gutes für das einrädrige Gefährt ahnen. Auch mit Bügeleisen und Fingerhut können heutzutage nicht mehr viele junge Leute etwas anfangen. Das Auto dagegen (derzeit 14 Prozent) wird wohl, genau wie der Hund (aktuell 32 Prozent), weiterhin seine Runden auf dem Brett drehen dürfen.
Die in Rente geschickte Spielfigur soll durch eine neue ersetzt werden. Zur Auswahl für den Nachfolger stehen: Roboter, Gitarre, Hubschrauber, Diamantring und Katze. Auch hier sollen die Spieler fleißig für ihren Wunschkandidaten voten.

Ab dem Sommer sollen die neuen Monopoly-Versionen mit dem gecasteten Figuren-Satz im Handel erhältlich sein, schreibt die "Washington Post". Eine "Goldene Monopoly-Edition" wird für kurze Zeit alle traditionellen wie auch alle fünf neuen Kandidaten enthalten. Von dieser schlauen und kostengünstigen Marketing-Idee erhofft sich Hasbro neben dem moderneren Erscheinungsbild auch bessere Verkaufszahlen des Brettspiel-Klassikers, von dem bisher über 250 Millionen Stück in über 103 Ländern über die Ladentheken gegangen sind.

hn

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