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Kein Spielgeld sondern echte Euros befinden sich in einigen Monopoly-Kartons.

Zum 80. Jubiläum

Monopoly-Macher verstecken echtes Geld im Karton

Paris - So macht Monopoly doppelt so viel Spaß: Die Herstellerfirma Hasbro hat zum 80. Jubiläum des Spiele-Klassikers einige Exemplare mit echten Euros auf den Markt gebracht.

Glückspilze können in Frankreich beim Kauf eines Monopoly-Spiels 150 oder 300 Euro im Karton finden - und einmal sogar die komplette Spielsumme von 20.580 "Monopoly-Dollar" in echten Euro-Scheinen. Zum Jubiläumsjahr habe die Firma etwas "Einmaliges" schaffen wollen, sagte Florence Gaillard, Markenchefin von Hasbro Frankreich, über die Aktion. Viele Franzosen hätten sich gewünscht, einmal echte Scheine in der Monopoly-Packung zu finden. "Wir haben den Wunsch der Leute erfüllt", sagte Gaillard.

Rund 80 Käufer können in Frankreich beschenkt werden. 69 Spiele enthalten fünf Zehn-Euro-Scheine und fünf 20-Euro-Scheine, etwa zehn Spiele sind mit fünf Zwanzigern, zwei Fünfzigern und einem Hunderter bestückt. Und in einem einzigen Spiel verbirgt sich die gesamte Spielsumme von 20.580 Euro - aufgeteilt in 41 500-Euro-Scheine sowie jeweils einen 50-, 20- und Zehn-Euro-Schein.

Die Vorbereitungen für die Verpackung der Scheine verliefen streng geheim in einer Halle im Verwaltungsbezirk Moselle. Ein Justizbeamter habe die Geldscheine gezählt und auf die Packungen verteilt. "Als man mich bat, das zu tun, habe ich mich gefreut wie ein Kind", sagte der Justizbeamte Patrice Wimmer, der sich als großer Fan des Gesellschaftsspiels entpuppte.

Weil die echten Scheine allerdings größer sind als die falschen und dadurch der Karton minimal ausbeulte, musste noch das Problem der idealen Platzierung der Scheine gelöst werden. Denn von außen durfte keineswegs zu erkennen sein, in welchem Karton sich das Echtgeld befand. Beim Gewicht sei nur ein marginaler Unterschied festgestellt worden - für Wimmer kein Grund zur Beunruhigung, "es sei denn man kommt mit einer Präzisionswaage in ein Geschäft".

Monopoly war 1935 inmitten der Weltwirtschaftskrise von dem Arbeitslosen Charles Darrow in den USA erfunden worden und ist heute laut Hersteller das weltweit erfolgreichste Spiel. Bei dem Brettspiel geht es darum, durch den Kauf von Straßen und Häusern und die Einnahme von Mieten das eigene Geld zu vermehren.

afp

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