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Opfer einer Beziehungstat? Der in Hamburg erschossene Autofahrer und der mutmaßliche Täter sollen sich gekannt haben. Foto: Axel Heimken

Mord an Autofahrer in Hamburg: Polizei vermutet Beziehungstat

Hamburg (dpa) - Der in Hamburg erschossene Autofahrer und der mutmaßliche Täter sollen sich gekannt haben. "Wir gehen davon aus, dass es sich im weiteren Sinne um eine Beziehungstat handelt", sagte ein Polizeisprecher.

Zu Details wollte er sich nicht äußern. Die Beamten hatten bei der Fahndung nach der Bluttat am Donnerstag zwei verdächtige Männer im Alter von 20 und 27 Jahren festgenommen. Auch das mutmaßliche Fluchtfahrzeug des Täters wurde wenige Kilometer vom Tatort entfernt verlassen gefunden. Ob die beiden Festgenommenen vor den Haftrichter kommen, war noch unklar.

Der 43 Jahre alte Autofahrer war am Donnerstagmorgen mitten in einem Wohngebiet im Stadtteil Harburg erschossen worden, als er gerade seinen Wagen geparkt hatte. Ein anderes Auto hatte neben ihm gehalten, ein Mann gab aus diesem Fahrzeug heraus mehrere Schüsse auf den 43-Jährigen ab, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Reanimationsbemühungen der Retter blieben erfolglos.

Die Notfallseelsorge der Feuerwehr kümmerte sich um die Angehörigen des Opfers in der Wohnung. Ein Kind musste den Angaben zufolge wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung in ein Krankenhaus gebracht werden. Auch die Schüler einer nahen Grundschule, die die Schüsse gehört hatten, mussten mit Hilfe von zwei Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams beruhigt werden.

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