Schock-Nachricht: Schlagerstar Vanessa Mai verletzt sich bei Bühnen-Unfall schwer

Schock-Nachricht: Schlagerstar Vanessa Mai verletzt sich bei Bühnen-Unfall schwer
+
Nach dem Mord auf dem Parkplatz steht die Polizei vor einem Rätsel (Symbolfoto).

Erschossen wie bei Hinrichtung

Leiche hinter Leitplanke entdeckt - Kommt Opfer aus Bayern?

  • schließen

Kufstein - Österreich wird von einem Verbrechen auf einem Parkplatz am Wilden Kaiser aufgeschreckt. Dort soll ein junger Mann erschossen worden sein. Vom Täter fehlt jede Spur.

Die Eiberg-Bundesstraße ab Kufstein kennt im südlichen Freistaat jeder Bergwanderer und Wintersportler. Hier geht es hinauf in die Tiroler Skigebiete, nach Söll, Scheffau, nach Ellmau und etwa weiter nach Kitzbühel. Nun hat sich an Kilometer 4,8 der vielbefahrenen Route, am sogenannten Parkplatz Steinerne Stiege, eine grausame Bluttat ereignet, die die österreichischen Ermittler mit vielen Rätseln konfrontiert: Montagfrüh wurde eine männliche Leiche hinter der Leitplanke entdeckt, der Mann war wie bei einer Hinrichtung erschossen worden. Vermutlich sogar auf dem Parkplatz, wie es die Spurenlage ergab.

Aber das Opfer hat keine Identität, es fehlt die Waffe und auch ein Verdächtiger. Chefermittler Walter Pupp hat bislang eine Gewissheit: „Es liegt mit Sicherheit ein Tötungsdelikt vor“, so der Leiter des Landeskriminalamtes Tirol. Und das Opfer, so mutmaßen Tiroler Medien, könnte aus Bayern stammen. Kiefersfelden ist nur eine Viertelstunde mit dem Auto ent­fernt, in ganz Tirol gibt es keinen Vermissten, auf den eine Beschreibung des Erschossenen zutrifft.

Junger Mann ohne Ausweis und Geldbeutel

Beim Opfer handelt es sich um einen jungen Mann, 25 bis 30 Jahre alt. Er war der Jahreszeit entsprechend gekleidet. Pupp: „Sonst hatte er nichts dabei, weder Ausweis noch Geldbeutel.“ Ein Lkw-Fahrer hatte die Leiche entdeckt, der Notarzt konnte nicht mehr helfen, der Mann war zu dem Zeitpunkt bereits seit Stunden tot.

Nach der Obduktion war klar: Der Mann war infolge einer Schussverletzung gestorben. Danach dürfte der oder die Täter versucht haben, ihn in die Eibergklamm zu werfen, wo er so schnell nicht gefunden worden wäre. Vielleicht sogar nie, weil auch der Winter Einzug hält. Ermittler Pupp: „Allerdings hielten Bäume den Toten auf. Etwas weiter links, und die Leiche wäre 150 Meter in die Schlucht gestürzt.“

Dass dieser Parkplatz unterhalb des Wilden Kaisers zum Tatort wurde, spricht auch für gewisse Ortskenntnis des Killers. Wurde er sogar gezielt für den Mord ausgewählt?

mc

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Lotto am Samstag vom 21.04.2018: Das sind die aktuellen Lottozahlen von heute
Lotto am Samstag vom 21.04.2018: Hier finden Sie heute die aktuellen Lottozahlen. 7 Millionen Euro liegen im Jackpot.
Lotto am Samstag vom 21.04.2018: Das sind die aktuellen Lottozahlen von heute
Bericht: 2017 fast 10 Prozent weniger Straftaten als im Vorjahr
In Deutschland sind 2017 laut einem Medienbericht fast zehn Prozent weniger Verbrechen erfasst worden als im Vorjahr.
Bericht: 2017 fast 10 Prozent weniger Straftaten als im Vorjahr
Zwei Drachenboote in China gekentert: Tote und Vermisste
Das Drachenbootfest gehört zu den wichtigsten Feierlichkeiten in China. In schmuckvollen Booten treten Paddler gegeneinander an. Beim Training kentern zwei Boote an …
Zwei Drachenboote in China gekentert: Tote und Vermisste
Trauerfeier für bei Schlägerei getöteten Schüler
Obernzell (dpa) - Mit einer bewegenden Trauerfeier haben Angehörige, Freunde und andere Wegbegleiter Abschied von dem bei einer Schlägerei in Passau getöteten Maurice K. …
Trauerfeier für bei Schlägerei getöteten Schüler

Kommentare