Kleinflugzeug und Rettungshubschrauber stoßen zusammen 

Kleinflugzeug und Rettungshubschrauber stoßen zusammen 
+
Der getötete General Abdulfattah Junis

Mord an Militärchef: Verdächtiger festgenommen

Bengasi/Kairo - Die Behörden des libyschen Übergangsrates haben nach der Tötung des Militärchefs der Aufständischen, General Abdulfattah Junis, einen Verdächtigen festgenommen.

Dieser soll als Mitglied eines Mordkommandos agiert haben, das loyal zum libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi sei, berichtete der Nachrichtensender Al-Dschasira am Freitag aus Bengasi, dem Sitz des Übergangsrates. Dort sei gegenwärtig eine intensive Suche nach den weiteren Tätern im Gange, hieß es in dem Bericht weiter.

Junis war in der Nacht zuvor auf dem Weg von der Front nach Bengasi zusammen mit zwei anderen hohen Offizieren ermordet worden. Er war lange Zeit Innenminister im Regime Gaddafis, bevor er kurz nach Beginn des Aufstandes im Februar dieses Jahres zu den Rebellen überlief.

Junis öffentlich aufgebahrt

Die Leiche des bei Bengasi ermordeten libyschen Rebellen-Generals Abdulfattah Junis ist nun doch aufgetaucht. Zusammen mit den sterblichen Überresten der beiden Offiziere, die zusammen mit ihm erschossen worden waren, wurden sie am Freitagmittag im Zentrum von Bengasi aufgebahrt, berichtete das Fernsehen des Übergangsrats. Sie hatten zunächst als vermisst gegolten. Den Berichten zufolge waren sie bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.

Der Übergangsrat, die Gegenregierung der Gegner des Machthabers Muammar al-Gaddafi, schrieb die Tat einem Kommando von Gaddafi-Loyalisten zu. Die Umstände der Tat und ihre Darstellung durch Vertreter des Übergangsrates riefen allerdings auch Zweifel an dieser Version auf den Plan.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kleinflugzeug und Rettungshubschrauber stoßen zusammen 
Ein Kleinflugzeug und ein Hubschrauber sind bei Philippsburg nahe Karlsruhe in der Luft zusammengestoßen und abgestürzt.
Kleinflugzeug und Rettungshubschrauber stoßen zusammen 
Starkes Erdbeben vor Alaska
Ein starkes Erdbeben im Pazifik löst Angst vor einem Tsunami aus. In Alaskas nächstgelegener Stadt flüchten Menschen auf Anhöhen. Ob gefährliche Wellen jedoch wirklich …
Starkes Erdbeben vor Alaska
Gasleck in London: Fast 1500 Menschen in Sicherheit gebracht
Für viele Nachtschwärmer in London endete die Nacht zum Dienstag abrupt. Schuld war eine marode Gasleitung in der Metropole.
Gasleck in London: Fast 1500 Menschen in Sicherheit gebracht
Erdbeben vor Alaskas Küste: Tsunami-Warnung für Hawaii aufgehoben
Ein Erdbeben der Stärke 8,2 hat am Dienstag den Meeresboden vor der Küste des US-Bundesstaats Alaska erschüttert. Das teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Experten …
Erdbeben vor Alaskas Küste: Tsunami-Warnung für Hawaii aufgehoben

Kommentare