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Die Eltern des toten Mirko schreiben ein Buch.

"Verzweifeln, Vertrauen, Verzeihen"

Mord an Mirco - Eltern schreiben Buch

Grefrath - Der Mordfall Mirco ist juristisch abgeschlossen. Aber die seelischen Wunden der Eltern bleiben. Wie kann man damit leben? Die Schlitters geben darüber in einem Buch Auskunft.

Zwei Jahre nach dem Mord an dem zehnjährigen Mirco aus Grefrath erscheint ein Buch der Eltern. In “Verzweifeln. Vertrauen. Verzeihen.“ erzählen Sandra und Reinhard Schlitter, wie sie mit dem Unfassbaren fertig werden. Der christliche Verlag “adeo“ bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht der “Bild“-Zeitung. Als Ko-Autor der Eltern wirkte der Journalist Christoph Fasel mit. Das Buch erscheint am 6. September.

Als Mirco auf dem Nachhauseweg von einer Skaterbahn am Niederrhein verschwand, lief eine der größten Fahndungsaktionen in der deutschen Geschichte an. Knapp fünf Monate später fasste die Polizei den Mörder - ein 45-jähriger Manager, der Mirco entführt, missbraucht und erdrosselt hatte. Er führte die Ermittler zur Leiche des Jungen. Das Landgericht Krefeld verurteilte ihn zu lebenslanger Haft und stellte die besondere Schwere der Schuld fest.

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Bis zum Erscheinen des Buches darf noch nicht daraus zitiert werden. Der Verlag teilte mit, die Eltern erzählten von ihrem Leben mit Mirco, von ihrer Verzweiflung, ihrem Glauben und der Unterstützung von Menschen. “Mit unserem Buch möchten wir zeigen, was uns geholfen hat, die Spirale von Hass und Verzweiflung verlassen zu können“, zitiert der Verlag die Schlitters. Trotz allem führten sie jetzt ein Leben, das von Zuversicht, Menschenliebe und Glauben getragen sei.

dpa

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