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Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft für den Mörder von Madeleine.

Einbetoniert im Schrebergarten

Lebenslange Haft im Mordfall Madeleine

Essen - Ein Jahr nach der Ermordung der 23-jährigen Madeleine ist der Stiefvater der jungen Mutter am Freitag zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Das Essener Schwurgericht stellte außerdem eine besondere Schwere der Schuld fest. Das bedeutet, dass eine vorzeitige Entlassung nach 15 Jahren Haft ausgeschlossen ist.

Die Richter sind überzeugt, dass der 47-Jährige aus Essen seine Stieftochter jahrelang sexuell missbraucht und am 11. Februar 2014 aus Wut erstickt hat. Er ist auch der Vater ihrer Tochter. In seinem Schrebergarten in Essen war die Leiche Madeleines gefunden worden. Sein Sohn wurde als Mittäter zu vier Jahren Haft verurteilt.

Im Prozess um den Essener Mordfall hatte die Staatsanwaltschaft am Freitagvormittag die lebenslange Haftstrafe gefordert.

Die Leiche der 23-Jährigen war später einbetoniert in einem Essener Schrebergarten gefunden worden. Der Stiefvater hatte vor dem Schwurgericht die Tötung gestanden, dabei aber von einem Unfall gesprochen. Für den ebenfalls angeklagten Sohn des Mannes waren sieben Jahre Haft beantragt worden.

dpa

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