Razzia in Augsburg: Terrorverdacht gegen drei Männer

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Ein Feuer ist am Sonntagabend auf dem Gelände des UNESCO-geschützten Neujungfrauenklosters ausgebrochen.

Großeinsatz der Feuerwehr in Moskau

Berühmtes Neujungfrauenkloster steht in Flammen

Moskau - Nach einem abendlichen Brandalarm rast die russische Feuerwehr zum Kloster Nowodewitschi in Moskau. Die Behörden hoffen, dass die Schäden am historischen Ensemble gering sind.

Auf dem Gelände des von der Unesco als Weltkulturerbe geführten Neujungfrauenklosters in Moskau ist am Sonntagabend ein Feuer ausgebrochen. In mindestens 35 Metern Höhe würden mächtige Flammen aus einem Glockenturm schlagen, teilten die Behörden der russischen Hauptstadt der Agentur Interfax zufolge mit.

Die Feuerwehr war mit mehr als 100 Kräften und zahlreichen Löschzügen im Einsatz. Starker Wind erschwere die Arbeiten, hieß es. Möglicherweise müssten zur Brandbekämpfung Hubschrauber eingesetzt werden, falls die herkömmliche Technik für eine solche Höhe nicht ausreiche. Am späten Abend hieß es, das Feuer sei weitgehend unter Kontrolle.

Die Rettungskräfte würden alles tun, um ein Übergreifen der Flammen auf umstehende Gebäude zu verhindern, sagte Alexander Gawrilow vom Zivilschutzministerium. Die 26 Nonnen des Klosters Nowodewitschi seien nicht in Gefahr. Ersten Erkenntnissen zufolge war das Feuer im oberen Teil ausgebrochen. Dort waren Restaurierungsarbeiten im Gang.

Komplex wurde im 16. Jahrhundert gegründet

Nach Einschätzung von Experten gebe es Hoffnung, dass die Schäden geringer seien als befürchtet, sagte Vize-Kulturminister Grigori Pirumow. Es sehe so aus, als ob vor allem Baugerüste brennen würden. Die Feuerwehrmänner hätten auch mehrere Gasflaschen entfernt.

Der im 16. Jahrhundert gegründete Komplex mit den weißen Mauern war 2004 in die Unesco-Weltkulturerbe-Liste aufgenommen worden. Berühmt sind etwa die Kathedrale der Gottesmutter von Smolensk und die Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale. Über die Grenzen Russlands bekannt ist der Friedhof des Klosters, auf dem Prominente wie der frühere Präsident Boris Jelzin oder der Schriftsteller Anton Tschechow liegen.

In Russland kommt es wegen Sicherheitsmängeln immer wieder zu solchen Unfällen. Erst Ende Januar waren beim Großbrand einer Bibliothek der russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau viele wertvolle Dokumente beschädigt oder zerstört worden. Vor wenigen Tagen starben beim Brand eines Einkaufszentrums in Kasan mindestens 17 Menschen.

Bilder: Moskauer Neujungfrauenkloster in Flammen

dpa

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