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Die Moskauer Metro feiert am 15. Mai ihr 80. Jubiläum mit vielen Ausstellungen und Fahrten in historischen Zügen.

Täglich rund 8 Millionen Nutzer

Moskau feiert 80. Geburtstag der Metro

Moskau - Mit Ausstellungen und historischen Sonderzügen begeht die russische Hauptstadt Moskau an diesem Freitag den 80. Geburtstag ihrer Metro.

Die U-Bahn wurde am 15. Mai 1935 feierlich eröffnet und gilt heute als eine der herausragendsten Sehenswürdigkeiten der größten Stadt Europas. Die teils pompös mit Marmor, bunten Kacheln und ausladenden Kronleuchtern geschmückten Haltestationen muten wie unterirdische Paläste an.

Auf der Ringlinie, der Hauptverkehrsader im Untergrund, können die Moskauer am Freitag und Samstag in mehreren historischen Zügen fahren. Zudem verkehrt auf einer anderen Strecke ein Sonderzug mit Fotos und Schautafeln zur Geschichte der Metro. An der Station Partisanskaja im Osten der Stadt werden alte Waggons ausgestellt.

Für Sowjetdiktator Josef Stalin war der Bau der Metro im damals schnell wachsenden Moskau ein Prestigeprojekt, das die Leistungsfähigkeit des Sozialismus beweisen sollte. Im Zweiten Weltkrieg suchten viele Menschen Schutz vor Luftangriffen in den Dutzende Meter tief unter der Erde liegenden Haltestellen.

Heute nutzen nach Angaben der Betreiber täglich rund acht Millionen Menschen die Moskauer U-Bahn mit fast 200 Stationen. Seit Dezember gibt es in den Zügen auch drahtlosen Internetzugang.

dpa

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