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Flughfaen Domodedowo in Moskau.

Moskau trauert um Opfer von Domodedowo

Moskau - “Tag der Trauer“ in Moskau: Zum Gedenken an die Opfer des Selbstmordanschlags am Flughafen Domodedowo wurden die Fahnen an offiziellen Gebäuden am Mittwoch auf Halbmast gesetzt.

Fernsehstationen und Radiosender verzichteten auf Unterhaltungssendungen und spielten Trauermusik. Die orthodoxe Kirche, Moscheen und Synagogen organisierten Gottesdienste. Die Behörden sagten Festveranstaltungen ab, darunter eine Miss-Wahl, wie Medien berichteten. Am Montag hatte sich ein Attentäter im Ankunftsbereich des größten russischen Airports in die Luft gesprengt. Mindestens 35 Menschen wurden getötet. Weiterhin lagen 117 Menschen in Krankenhäusern, darunter eine Deutsche. 21 Verletzte seien noch immer in einem kritischen Zustand, hieß es.

Terroranschlag auf Moskauer Flughafen

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Die russische Fluglinie Aeroflot kündigte an, die Angehörigen der Todesopfer kostenlos nach Domodedowo und zurück zu fliegen, damit sie dort ihrer Verwandten gedenken könnten. Unterdessen wies ein deutscher Manager des Flughafens die scharfe Kritik von Kremlchef Dmitri Medwedew an den laxen Sicherheitskontrollen auf dem Airport zurück. “Was uns passiert ist, kann auf jedem Großflughafen passieren“, sagte der Direktor für Internationale Angelegenheiten und Geschäftsentwicklung des Flughafens, Daniel Burkard, der in Hannover erscheinenden “Neuen Presse“ (Mittwoch). Medwedew hatte die Vorkehrungen in Domodedowo hingegen als “Anarchie“ gegeißelt und gefordert, die Verantwortlichen zu bestrafen.

Die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September

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dpa

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