Moslem knüppelt Betenden in Moschee tot

Paris - Ein vermutlich geistig gestörter Moslem hat bei einem Überfall auf eine nordfranzösische Moschee mit einem Knüppel auf betende Gläubige eingeschlagen und einen Menschen getötet.

Der Angreifer konnte überwältigt und von der Polizei festgenommen werden. Der 32-jährige war bereits früher durch Aggressionen auffällig geworden, erklärte am Samstag der Vorsitzende des Rats der Muslime Frankreichs CFCM, Mohammed Moussaoui, der Nachrichtenagentur AFP. So habe er versucht, einen Gebetsteppich anzuzünden und eine Kirche zu beschädigen.

Ein bei der Bluttat in Arras am Freitagabend schwer verletzter Mann schwebte nach den Angaben weiter in Lebensgefahr. Bei dem Toten handelt es sich um einen 73-jährigen Mann. Innenminister Claude Guéant hatte die Tat als “Akt unerhörter Barbarei“ verurteilt.

Erst am Montag war bei einem Brandanschlag auf die größte schiitische Moschee in Brüssel deren Imam ums Leben gekommen. Als Motiv gab der muslimische Täter an, er habe den Schiiten in Syrien, die er für die Unruhen in dem Land verantwortlich machte, Angst machen wollen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolfoto)

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