Karlsruhe erlaubt G20-Protestcamp - aber stark eingeschränkt

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Vor einem Jahr stieß ein Müllwagenfahrer mit einem ICE zusammen. Jetzt ist der Fahrer verurteilt worden.

Müllwagenfahrer wegen ICE-Unfalls verurteilt

Neustadt - Vor fast einem Jahr ist ein Müllwagenfahrer auf die Gleise einer ICE-Strecke gerutscht. Bei dem Unfall wurden damals 15 Menschen verletzt. Jetzt ist der 36-jährige Fahrer zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt worden.

Der 36-Jährige rutschte mit seinem Fahrzeug am 17. August 2010 im pfälzischen Lambrecht von einer Straße auf das Gleisbett, ein ICE mit etwa 300 Menschen an Bord prallte auf den Müllwagen. Grund war unter anderem, dass der 36-Jährige auf dem engen Weg zu schnell fuhr, wie das Amtsgericht in Neustadt an der Weinstraße am Dienstag urteilte. Er muss sich nun ein Jahr lang bewähren, sonst droht ihm die Geldstrafe in Höhe von 2700 Euro. Das Gericht ging von fahrlässigem Verhalten des Müllwagenfahrers aus, legte ihm aber nur einen leichten Fahrfehler zur Last. Der ICE wurde bei dem Unfall zum Teil aufgeschlitzt, der vordere Teil entgleiste. Neben 14 Passagieren wurde auch der Müllwagenfahrer verletzt. Das Gericht hatte dem Fahrer zunächst in einem Strafbefehl eine Geldstrafe von 4200 Euro auferlegt. Dagegen hatte er Einspruch eingelegt. Die Staatsanwaltschaft hatte in dem Prozess erneut eine Geldstrafe von 4200 Euro gefordert, die Verteidigung Freispruch. Der Angeklagte hatte zu den Vorwürfen geschwiegen.

dpa

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