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Ein Polizist steht an dem Ort, wo fünf Männer eine Fotografin vergewaltigt haben sollen. Sie werden mit Phantomzeichnungen gesucht.

In Mumbai

Festnahme nach neuer Gruppenvergewaltigung

Mumbai - Nach der Gruppenvergewaltigung einer 22-jährigen Fotografin im indischen Mumbai ist ein mutmaßlicher Täter festgenommen worden.

Vier weitere Verdächtige seien identifiziert, aber noch nicht gefasst, sagte Polizeikommissar Satyapal Singh am Freitag. Demnach leben die Verdächtigen alle in der Nähe des Tatorts, einer stillgelegten Baumwollspinnerei im Zentrum der Metropole.

Dort waren die Fotografin und ihr Kollege am Donnerstag gegen 18 Uhr während eines Shootings angegriffen worden. Zwei Täter schlugen den Mann laut Polizei und fesselten ihn, während drei Männer die junge Frau vergewaltigten. Die 22-Jährige wurde mit inneren Blutungen in ein Krankenhaus eingeliefert, berichtet die "Times of India".

Der Fall erinnert an eine ähnlich bestialische Tat vom Dezember. Damals war eine 23 Jahre alte Studentin in der Hauptstadt Neu Delhi in einem Bus entführt, vergewaltigt und mit einer Eisenstange gefoltert worden. Zwei Wochen später starb die junge Frau an ihren inneren Verletzungen. Das Verbrechen hatte landesweit Proteste ausgelöst, die Gesetzte wurden daraufhin verschärft und die Polizei sensibilisiert.

Proteste in Indien gegen Gruppenvergewaltigung brutal niedergeschlagen

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Mittlerweile werden viel mehr sexuelle Verbrechen angezeigt. Mumbai gilt in Indien als besonders sicher für Frauen.

dpa

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