+
Wer seine Musik online kauft, kann sie überall hören.

Musik online bekommen – so wird es gemacht

In den Weiten des Netzes liegen alle Songs dieser Welt. Die meisten Künstler stellen heute ihre Musik online. Dem Fan stehen so viele Wege offen, um an die Lieder zu kommen. Ob Stream, Download oder gar illegale Methoden – wir haben uns die Möglichkeiten genauer angesehen.

Musik online streamen – alle Songs für einen Preis

Eine der neuesten Methoden, um Musik aus dem Internet zu nutzen, ist Streaming. Dabei zahlt der Kunde einen festen Betrag und hat dann die Möglichkeit, mit seinem Rechner oder Smartphone die Musik online zu streamen – also über das Gerät „strömen“ zu lassen. Die Musik wird nicht auf dem Gerät gespeichert. Das wäre illegal. Es ist in etwa so, als würde der Kunde bei einem Konzert live Rihanna-Lieder hören.

Allerdings hat ein Stream einen Nachteil: Das Gerät, auf dem er läuft, muss ständig mit dem Internet verbunden sein. Und gerade bei einem Smartphone wird das Datenvolumen so regelrecht aufgefressen. Allerdings gibt es Dienste, die es – meist gegen Gebühr – erlauben, online eine Playlist zu erstellen, die offline abgespielt werden kann.

Musik als Download – Vom Netz direkt in den Speicher

Die bekannteste Methode, um Musik online zu kaufen, ist der Download. Das ist nichts anderes als der Einkauf in einem Plattenladen. Nur, dass der Laden eine Webseite ist und die Musik überspielt wird, statt die CD mitzunehmen. Etliche Webshops haben sich darauf spezialisiert. Die bekanntesten sind Apples iTunes-Store und Amazon. Dort wählt der Kunde einen Song oder ein ganzes Album aus. Dann bestätigt er den Kauf und sein Computer lädt das Stück in seinen Speicher. Anschließend wird der Preis vom Konto oder der Kreditkarte abgebucht. Welche Nutzungsrechte damit an den Käufer übergehen und ob er sich eine CD mit dieser Musik brennen darf, kommt auf den Anbieter an.

Doch nicht alle Unternehmen, die Musik online zum Download anbieten, nutzen das gleiche Dateiformat. Das ist dann problematisch, wenn der Kunde zum Beispiel das bei iTunes erworbene Album brennen und im Auto anhören möchte. Viele CD-Player sind nämlich mit dem von Apple verwendeten Format nicht kompatibel, sondern nur mit dem weit verbreiteten MP3-Format. Deshalb muss die Musik erst konvertiert werden.

Finger weg von Raubkopien

Viele Internet-User wollen Geld sparen und versuchen, auf illegale Weise Musik online zu bekommen. Davon ist entschieden abzuraten. Denn die Gesetze sehen empfindliche Strafen vor. Ganze Geschäftszweige haben sich darauf spezialisiert, User aufzuspüren und abzumahnen, die illegal Musik online beziehen. Das kann sehr teuer werden oder sogar bis zur Freiheitsstrafe führen. Denn die Musikindustrie will nicht länger hinnehmen, dass ihr das Geschäft im Internet durch die Lappen geht.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Messer-Attacke in Lübecker Linienbus: Drei Schwerverletzte - Haftbefehl wegen Mordversuchs gegen Angreifer erlassen
In Lübeck ist es zu einer Messerattacke im Linienbus gekommen. Zehn Menschen wurden verletzt. Gegen den Angreifer wurde jetzt Haftbefehl wegen Mordversuchs erlassen.
Messer-Attacke in Lübecker Linienbus: Drei Schwerverletzte - Haftbefehl wegen Mordversuchs gegen Angreifer erlassen
Mann liegt hilflos im Bett - dann rettet ihm sein Wecker das Leben
Die Wiesbadener Feuerwehr wird wegen einem brummendem Wecker zum Einsatz gerufen - vor Ort können sie deswegen einem Mann (60) das Leben retten. 
Mann liegt hilflos im Bett - dann rettet ihm sein Wecker das Leben
Haftbefehl gegen Lübecker Angreifer erlassen
Gegen den mutmaßlichen Messerangreifer von Lübeck, der in einem Linienbus zehn Menschen zum Teil schwer verletzt haben soll, ist Haftbefehl erlassen worden. Er sitzt nun …
Haftbefehl gegen Lübecker Angreifer erlassen
Bericht: Verunreinigte Blutdrucksenker 2017 weit verbreitet
Gepanschte oder verunreinigte Medikamente - für betroffene Patienten ein Horror. Auch ein Blutdruckmittel ist unter Verdacht, es wurde erst kürzlich vom Markt genommen. …
Bericht: Verunreinigte Blutdrucksenker 2017 weit verbreitet

Kommentare