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Der Sonnenuntergang taucht das Hagia Sophia-Museum und die Blaue Moschee in Istanbul in rotes Licht.

"30 Tage ohne Essen"

Muslime feiern Ende des Fastenmonats Ramadan

Kairo/Istanbul - Zum Ende des Fastenmonats Ramadan hat für Muslime weltweit das dreitägige Fest Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens) begonnen.

30 Tage lang hatten die Fastenden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder gegessen noch getrunken oder geraucht. Die Fastenzeit soll den Glauben und die Selbstdisziplin stärken.

Mit Morgengebeten und dem ersten Frühstück seit Wochen haben Gläubige das Fest eingeleitet. In Istanbul herrschte am Donnerstag festliche Ruhe, bevor Familien traditionell mit Geschenken zu Besuchen bei Verwandten aufbrachen. Staatspräsident Abdullah Gül rief zu Versöhnung über politische Gräben hinweg auf, um die Türkei auf dem Weg zu einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union voranzubringen.

In mehreren arabischen Ländern wird das Fest dieses Jahr von politischen Krisen überschattet. „Niemand ist in Feiertagsstimmung, selbst in Damaskus nicht, wo das Regime die Kontrolle hat“, sagte eine Revolutionsaktivistin aus Syrien dem Nachrichtensender Al-Arabija.

In Ägypten erhielten die Islamisten, die in ihren Protestlagern in Kairo seit Wochen für die Wiedereinsetzung des entmachteten Präsidenten Mohammed Mursi demonstrieren, Gesellschaft von Unterstützern, die mit ihnen gemeinsam auf der Straße das Gebet zum Ende des Ramadan absolvierte.

dpa

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