Mutter trauert um 18-jährige Tochter

Zwei Besucher sterben mysteriösen Tod - Großes Musik-Festival abgebrochen

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Während des englischen Musik-Festivals „Mutiny Festival“ in Portsmouth sind am Wochenende zwei Besucher gestorben. Ein weiterer sei in kritischem Zustand. Nun gibt es neue Details.

Portsmouth - Update vom 28. Mai 2018: Nach dem Tod zweier Festivalbesucher im englischen Portsmouth sind drei Männer wegen Verdachts auf Drogenhandel festgenommen worden. Das teilte die Polizei in der Grafschaft Hampshire am Montag mit.

Todesfälle bei Mutiny-Festival

Auf einem Musik-Festival in Portsmouth (Südengland) ist es am Samstag zu zwei Todesfällen gekommen. Zwei Besucher sind auf dem Festival erkrankt und starben kurze Zeit darauf im Krankenhaus. Die Ursache wird noch ermittelt, es könnte sich aber um Drogenkonsum gehandelt haben.

Mutiny Festival frühzeitig abgebrochen

Die Polizei Hampshire bestätigte am Sonntag den Tod eines 20-Jährigen und einer 18-jährigen Frau. Die beiden Fälle sollen aber nicht in Zusammenhang stehen.

Auch auf der Facebook-Seite des Mutiny Festivals wurden die Vorfälle mit Bedauern bekanntgegeben. Die Veranstalter verkündeten außerdem, den zweiten Festivaltag aus Sicherheitsgründen und aus Respekt den Verstorbenen gegenüber ausfallen zu lassen.

Am Sonntag hätten unter anderem Sean Paul und Craig David bei dem Festival auftreten sollen.

Veranstalter warnten vor gefährlicher Substanz

Bereits am Samstag warnten die Veranstalter über Facebook und Twitter vor einer gefährlichen Substanz, die in Umlauf sei. Es sei Vorsicht geboten, und jedes Anzeichen von Unwohlsein oder Krankheit solle sofort gemeldet werden.

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Laut BBC wurden insgesamt 15 Menschen in ein örtliches Krankenhaus gebracht, einige wiesen drogentypische Symptome auf. Was die Ursache für die zwei Todesfälle war, wird aber noch ermittelt. Eine Person soll sich weiterhin in kritischem Zustand befinden.

Mutter eines Todesopfers veröffentlicht bewegende Nachricht auf Facebook

Janine M., die Mutter der verstorbenen 18-Jährigen, hat sich mit einer Botschaft an die Facebook-Gemeinde gewendet. „Mein kleines Mädchen war erst 18 und so voller Leben. Ich hoffe, dass das hier zumindest einige von euch davon abhält, genau so zu enden“, schreibt sie. Wie The Guardian berichtet, habe ihre Tochter zwei Pillen genommen.

M. tauschte zudem ihr Profilfoto durch ein Bild ihrer verstorbenen Tochter aus, viele äußern darunter ihr Beileid.

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