Er ist verschwunden

Operierte falscher Arzt an Uni-Klinik?

Magdeburg - Ein 47-Jähriger aus Jordanien soll sich mit gefälschten Urkunden eine Arztstelle am Uniklinikum in Magdeburg erschlichen haben. Dort soll er für den Tod einer Patientin verantwortlich sein.

Diagnosen, Operationen und möglicherweise die Verantwortung für den Tod einer Patientin: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen 47-Jährigen aus Jordanien, der sich mit gefälschten Urkunden eine Arztstelle in der Magdeburger Uniklinik erschlichen haben soll. Womöglich ist der mutmaßliche Hochstapler schuld am Tod einer Patientin, die er an der Bandscheibe operierte. Wie lange der Mann an der Klinik arbeitete, blieb zunächst unklar. Er ist bereits seit Monaten mit seinen Angehörigen verschwunden. Die Ermittler vermuten die achtköpfige Familie im Ausland, etwa in Jordanien oder Ägypten. Es werde wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung, des Betrugs und der Urkundenfälschung ermittelt, sagte Oberstaatsanwältin Silvia Niemann der Nachrichtenagentur dpa und bestätigte damit einen Bericht der „Bild“-Zeitung vom Freitag.

dpa

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