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Das entführte Baby aus dem Klinikum Höchst ist nach sechs Stunden wohlbehalten zu seiner Mutter zurückgebracht worden.

Babyentführerin hatte extremen Kinderwunsch

Frankfurt/Main - Die Frau, die ein Baby aus einem Frankfurter Krankenhaus entführte, hatte einen extremen Kinderwunsch. Sie täuschte in den vergangenen Monaten sogar eine Schwangerschaft vor.

Sie lebe in einer lesbischen Lebensgemeinschaft und habe vor der Entführung eine Schwangerschaft vorgetäuscht, teilte die Polizei am Freitag in Frankfurt mit. Das erst wenige Stunden alte Mädchen war am Donnerstag aus dem Klinikum Frankfurt-Höchst entführt worden. Nach Tipps aus der Bevölkerung fand die Polizei das Kind in der Wohnung von zwei 28 Jahre alten Frauen. Die Entführerin sollte am Freitag vor den Haftrichter kommen, ihre Partnerin wurde nach ihrer Vernehmung in der Nacht wieder entlassen. 

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Nach dem glücklichen Ende einer Kindesentführung in Frankfurt soll eine der beiden mutmaßlichen Täterinnen an diesem Freitag vor den Haftrichter kommen. Die andere der beiden 28 Jahre alten Frauen wurde nach ihrer Vernehmung in der Nacht wieder entlassen, wie ein Sprecher der Polizei am Freitagmorgen mitteilte. In der gemeinsamen Wohnung der beiden Frauen in Hattersheim hatte die Polizei nach einem Tipp aus der Bevölkerung am Donnerstagabend das Neugeborene entdeckt, das sechs Stunden zuvor aus dem Klinikum in Frankfurt-Höchst verschwunden war.

Das neugeborene Mädchen war am Abend in die Klinik zurückgebracht worden, wo es von seiner Mutter in Empfang genommen wurde. Nach Angaben aus dem Krankenhaus war die Kleine wohlauf.

Neben den kriminalistischen Ermittlungen stellen sich Fragen nach den Sicherheitsvorkehrungen in dem 1000-Betten-Haus in Trägerschaft der Stadt Frankfurt. Der medizinische Geschäftsführer Christof Kugler hat eine gründliche Aufarbeitung angekündigt. Videoaufzeichnungen von der Entbindungsstation gebe es nicht. Ob die Kameras im Eingang etwas aufgezeichnet haben, werde geprüft.

dpa

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